Staatliche Schlösser und Gärten Baden‑Württemberg
Kommen. Staunen. Geniessen.

Publikationen zu den Monumenten der Staatlichen Schlösser und GärtenUnsere Lesetipps 2024

Ob Schlossführer, Bildband oder Forschungsbeitrag, die Liste der Publikationen zu den Monumenten der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ist lang. Von Kunstführern über Magazine zu den Themenjahren bis hin zu unterschiedlichen Publikationen mit Augenmerk auf den Schlössern und Klöstern im Land: Viele der Titel sind in den Shops der Monumente, aber auch im Buchhandel und online zu haben.

Titel der Publikation „Burg und Festung Hohenneuffen – Neue Forschungen zu Herrschaft, Politik und Kultur“

Burg und Festung Hohenneuffen – Neue Forschungen zu Herrschaft, Politik und Kultur,

Die Festungsruine Hohenneuffen gehört zu den symbolträchtigsten Monumenten des Landes Baden-Württemberg. Sie ist die größte Ruine der Schwäbischen Alb und eine bedeutende ehemalige Landesfestung. Heute zieht sie als überregional beliebtes touristisches Ziel jährlich rund 100.000 Besucher an. Um das Jahr 1100 in strategisch günstiger Position am Albtrauf errichtet, war die Burg fast zwei Jahrhunderte lang Sitz der Herren von Neuffen. 1301 ging sie in den Besitz des Hauses Württemberg über und wurde im 16. Jahrhundert zur Landesfestung ausgebaut. Durch die Lage auf dem Bergsporn war sie nicht zu bezwingen: Im Laufe der Geschichte konnte sie nur durch freiwillige Übergabe erobert werden. Nach einer groß angelegten Erweiterung der Festungswerke im 18. Jahrhundert ließ Herzog Friedrich II. von Württemberg die Festung 1801 aufheben, da sie inzwischen wehrtechnisch und militärtaktisch keinen Nutzen mehr hatte. Die Gebäude wurden teilweise abgebrochen, und 20 Jahre später setzte bereits das touristische Interesse an der Ruine und der eindrucksvollen Naturkulisse ein. Die Beiträge aus unterschiedlichen Fachdisziplinen im vorliegenden Tagungsband spannen den Bogen von der jungsteinzeitlichen Besiedlung des Umlands bis in die heutige Zeit. Durch diese historischen Schlaglichter wird erstmals umfassend die bau- und landesgeschichtliche Bedeutung des Hohenneuffen herausgestellt und in den herrschaftlichen, politischen und kulturellen Kontext eingeordnet.

Burg und Festung Hohenneuffen – Neue Forschungen zu Herrschaft, Politik und Kultur
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und Peter Rückert, Landesarchiv Baden-Württemberg (Hrsg.), Elena Hahn, Annika Keybach (Red.)
Kunstverlag Josef Fink, 2024
304 Seiten mit 200 Abbildungen, 2 Planbeilagen
21,0 x 29,7 cm, Hardcover, Fadenheftung 
ISBN 978-3-95976-495-7
29,95 € im Buchhandel

 


Titel des Kunstführers „Schloss Weikersheim“

Schloss Weikersheim

Das im Taubertal gelegene Schloss Weikersheim bildet innerhalb der Schlösserlandschaft der ehemaligen Grafschaft Hohenlohe einen besonderen Höhepunkt. Einzigartig sind die im Residenzschloss bis heute unverändert erhaltene Ausstattung der gräflichen Appartements und Repräsentationsräume, die eindrucksvolle Zeugnisse hohenlohischen Kunstschaffens bergen. Neben kostbaren textilen Wandbespannungen zeigt insbesondere das Mobiliar den hohen künstlerischen Rang der Kunstschreiner des frühen 18. Jahrhunderts. Der „Rittersaal“, einer der wenigen erhaltenen Festsäle der deutschen Renaissance, ist mit seiner bemalten Kassettendecke, den großen Prunkkaminen und den Tier­stuckfiguren an den Wänden der Höhepunkt des Weikersheimer Schlosses.
   
Schloss Weikersheim
Maike Trentin-Meyer
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Michael Imhof Verlag, Petersberg 2024
112 S., 110 farbige Abbildungen
12,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7319-0536-3
7,00 €


Titel des Kunstführers „Residenzschloss Mergentheim“

Residenzschloss Mergentheim

Der im Zuge der Kreuzzüge im Heiligen Land gegründete Deutsche Orden hatte seit 1219 in Mergentheim eine Niederlassung, die nach dem Verlust Preußens 1525 und durch Ereignisse im Bauernkrieg zur Zentrale des Ordens, seiner Regierung und zum Sitz des Hochmeisters wurde. Aus der mittelalterlichen Burganlage entwickelte sich in der Renaissance ein imposanter Schlossbau, der deutlich machte, dass sich hier der Sitz eines bedeutenden Reichsfürsten befand. Die Bedeutung der Residenz Mergentheim wuchs, als seit Ende des 16. Jahrhunderts immer wieder Habsburger das Amt des Hochmeisters annahmen. Im 18. Jahrhundert wurden die Schlosskirche neu erbaut, die prachtvolle Neue Fürstenwohnung eingebaut und der Kapitelsaal erneuert, die heute zu besichtigen sind. 1809 kam das weitläufige Gebäude ans Königreich Württemberg und 1930 zog ein Museum ins Schloss, das heute die Geschichte des Deutschen Ordens, die Adelsheim’sche Altertumssammlung, Abteilungen zur Jungsteinzeit, Stadtgeschichte, das Mörike-Kabinett und eine Puppenstuben-Sammlung zeigt. Schon früh gehörte zum Schloss ein Park, der Ende des 18. Jahrhunderts zu einem großen Englischen Garten mit Rosseau-Insel, Halbmond- und Schellenhäuschen ausgebaut wurde.
    
Residenzschloss Mergentheim
Maike Trentin-Meyer
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Michael Imhof Verlag, Petersberg 2024
112 Seite mit zahlreichen farbigen Abbildungen
12,5 × 23,5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7319-1391-7
7,00 €