Kommen. Staunen. Geniessen.
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Publikationen zu den Monumenten der Staatlichen Schlösser und GärtenUnsere Lesetipps 2020

Ob Schlossführer, Bildband oder Forschungsbeitrag, die Liste der Publikationen zu den Monumenten der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ist lang. Von Kunstführern über Magazine zu den Themenjahren bis hin zu unterschiedlichen Publikationen mit Augenmerk auf den Schlössern und Klöstern im Land: Viele der Titel sind in den Shops der Monumente, aber auch im Buchhandel und online zu haben.

Gräber, Grüfte, Gottesäcker

Orte der Erinnerung, Zeichen der Macht, Kunstwerke höchster Vollendung und Instrumente der Selbstdarstellung: Gräber, Grüfte und Grablegen in Schlössern, Klöstern, Kirchen und Kapellen erfüllten für Tote und Lebende unterschiedlichste Funktionen. Prominent platziert und opulent oder versteckt und bescheiden bringen die Grabmäler uns nicht nur die dort beigesetzten Frauen, Männer und sogar Tiere näher, sondern geben auch Aufschluss über die Jenseitsvorstellungen, Bestattungsbräuche, Gesellschaftsformen und Ereignisse ihrer Zeit.
  

Dieser Kunstführer stellt 24 Gräber in ganz Baden-Württemberg vor und erzählt die Geschichten der dort bestatteten Personen. Vom jungsteinzeitlichen Familiengrab bis zur neogotischen Grabkapelle eines badischen Prinzen umspannt er 4.400 Jahre baden-württembergische Geschichte.

 

Urs Brachthäuser
Gräber, Grüfte, Gottesäcker
Herausgegeben von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg
Imhof Verlag Petersberg, 2020
80 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-3-7319-1031-2
6,00 €


Buchcover vom Kunstführer zu Jürgen Goertz

Der allegorische Blick. Jürgen Goertz. Großskulpturen 1974–2020

Im Fokus des Ausstellungskataloges stehen die 23 Großskulpturen von Jürgen Goertz, die im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung „Der allegorische Blick. Jürgen Goertz. Großskulpturen 1974–2020“ im Hortus Palatinus von Schloss Heidelberg bis 25. Oktober 2020 gezeigt wurden. Die ausgestellten Arbeiten sind Schlüsselwerke seines Schaffens von 1974 bis heute. Die außergewöhnlichen Schöpfungen des Künstlers für den „Gläsernen Saalbau“ des Heidelberger Schlosses bilden den zweiten Schwerpunkt des Buches.

Jürgen Goertz kommt in der Publikation selbst zu Wort. In einem „Statement“ und einem Interview erlebt man den Künstler eindrucksvoll: „Glaub an Sans Soucis in spe! Bleibe nie, wie Du bist! Bis zum Ende Deines Lebens werde ein Kunstwerk höchsten Ranges! Mit Verlaub – Sternenstaub, oh mon Dieu!“

 

Ricarda Geib
Der allegorische Blick. Jürgen Goertz. Großskulpturen 1974-2020
Hrsg. von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg. Fotografien von Frank Schubert – VG Bild Kunst
verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher, 2020
208 Seiten mit ca. 200 farbigen Abbildungen, Hardcover.
ISBN 978-3-95505-221-8
29,50 €


Lesetipp

Kloster Heiligkreuztal. Geistliche Frauen im Mittelalter

Die Fachtagung „Geistliche Frauen im Mittelalter. Die Zisterzienserinnen in Kloster Heiligkreuztal“ wurde anlässlich des 700-jährigen Jubiläums des Münsters im Juli 2019 ausgerichtet. Der eindrucksvolle Band macht die Handlungsspielräume und die Frömmigkeitspraxis geistlicher Frauen im Mittelalter deutlich und beleuchtet kunst-, architektur-, wirtschafts- sowie sozialgeschichtliche Aspekte des Klosters. Die Autorinnen und Autoren betrachten Geschichte, Architektur und Kunstschätze des Klosters Heiligkreuztal aus ihrer Perspektive und machen neue interdisziplinäre Zusammenhänge sichtbar. 

 

Kloster Heiligkreuztal. Geistliche Frauen im Mittelalter
Herausgegeben von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg
Nünnerich-Asmus Verlag, Oppenheim am Rhein, 2020
272 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-3-96176-136-4
27,00 €


Lesetipp

Die Zisterzienser und das Wasser

Ulrich Knapp untersucht in dem neuen Buch die Wassersysteme der drei großen Zisterzienserklöster Bebenhausen, Maulbronn und Salem und vergleicht die Anlagen – untereinander und auch über die Grenzen hinweg. Mit diesen drei Abteien gehören die drei bedeutendsten ehemaligen Zisterzienserklöster Südwestdeutschlands zum Arbeitsbereich der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. In diesen Monumenten und in ihrer Umgebung haben sich in reichem Maß die Zeugnisse der zisterziensischen Technikkompetenz erhalten. Für Kloster Maulbronn waren es nicht zuletzt die aus dem Mittelalter bewahrten, gut sichtbaren und sogar in vielen Fällen bis heute funktionierenden Bausteine der zisterziensischen Wassertechnologie einer der Gründe, warum das Kloster von der UNESCO 1993 zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Ulrich Knapp: Die Zisterzienser und das Wasser. Unter besonderer Berücksichtigung der Abteien Bebenhausen, Maulbronn und Salem. Herausgegeben von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg
Michael Imhof Verlag, Petersberg, 2020
312 Seiten
ISBN 978-3-7319-0350-5
29,95 € im Buchhandel


Lesetipp

Burg Rötteln

Viel beachtet war im April 2019 das Symposium „Burg Rötteln. Herrschaft zwischen Basel und Frankreich“, ausgerichtet von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg zusammen mit dem Dreiländermuseum Lörrach und dem Röttelnbund e. V. Haagen. Die eindrucksvolle Publikation zur Tagung macht erstmals die grenzüberschreitenden Zusammenhänge der Herrschaft Röttelns vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit deutlich.

Burg Rötteln. Herrschaft zwischen Basel und Frankreich. Herausgegeben von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg
J. S. Klotz Verlagshaus, Neulingen, 2020
192 Seiten
DIN A4, Hardcover mit Fadenheftung
ISBN 978-3-948424-60-2
24,95 €


Cover Ruin in Weikersheim

SCHLOSS Weikersheim. Der „Ruin“ in Weikersheim

Lusthäuser und -gärten gehörten zum Savoir-vivre an barocken Höfen. Lusthäuser in Gestalt einer Ruine gab es manche. Einen „Ruin“ aber mitten im bürgerlichen Gartenland vor der Stadt, das gab es nur in Weikersheim – für kurze Zeit. Dann folgte die überraschende Metamorphose dieses Bauwerks zur Gastwirtschaft, zum Wohnhaus des Hoffaktors, zum fürstlichen Palais und schließlich zur Villa des Fabrikanten Laukhuff: zweihundert Jahre Weikersheimer Geschichte in all ihren Facetten – bis der Krieg 1945 alles in Schutt und Asche legte.
     

Helmut Wörner
Schloss Weikersheim: Der „Ruin“ als herrschaftlicher Lustgarten und seine illustre Geschichte.
Herausgegeben von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg.
Verlag Edition Schröck-Schmidt, Altlußheim, 2020.
78 Seiten mit 27 Abbildungen
ISBN 978-3-945131-30-5
7,95 €


Titelbild Kunstführer Heidelberg

Schloss Heidelberg

Als die rheinischen Pfalzgrafen und späteren Kurfürsten beschlossen, sich in Heidelberg mit ihrer Residenz niederzulassen, begann die glanzvolle und wechselhafte Geschichte des Heidelberger Schlosses. Das als Ruine erhaltene weltberühmte Baudenkmal  zieht heute jährlich eine Million Besucher aus aller Welt an.
Erhältlich auch in französischer, englischer und spanischer Sprache.

   

Karin Stober, Wolfgang Wiese
Schloss Heidelberg
Imhof Verlag Petersberg, 5. Auflage 2020
96 S., zahlr. farbige Abb.
12,5 x 23,5 cm, kartoniert
978-3-7319-0540-0
7,00 €.


Titel des Kunstführers "Schloss Schwetzingen"

SCHLOSS SCHWETZINGEN

Das Schloss der Schwetzinger Sommerresidenz des Kurfürsten Carl Theodor geht auf eine im 14. Jahrhundert erbaute Wasserburg zurück. Bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts mehrfach umgestaltet, zerstört und wieder aufgebaut, erfolgte die planmäßige Erweiterung des Schlosses und seines Gartens unter Carl Theodor. Der Kurfürst ließ den nördlichen Zirkelbau anfügen, wo auch das berühmte Schlosstheater seinen Platz fand. Nach dem Umzug des kurfürstlichen Hofes nach München 1778 wurde das Schloss nicht mehr ständig bewohnt. Es fiel 1803 an die Markgrafen und späteren Großherzöge von Baden. Heutigen Besucherinnen und Besuchern bietet Schloss Schwetzingen einen Einblick in die höfische Welt des späten Rokoko und frühen Klassizismus.

 

Ralf Richard Wagner, Wolfgang Schröck-Schmidt, Wolfgang Wiese
Schloss Schwetzingen
Michael Imhof Verlag, Petersberg 2020
96 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen und zwei Übersichtsplänen
12,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7319-0838-8             
7,00 €


Titel des Kunstführers "Kloster Hirsau"

KLOSTER HIRSAU

Der kleine Ort Hirsau lässt seine frühere Bedeutung im Mittelalter erahnen. Die Ursprünge des Aureliusklosters liegen im 9. Jahrhundert. Der Anschluss an die vom französischen Cluny ausgehenden Reformen und die gestiegene Zahl der Mönche führten im 11. Jahrhundert zur Neugründung des Benediktinerklosters. Hirsau zählte bald zu den bedeutendsten Reformklöstern im deutschen Südwesten. Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster aufgelöst und in eine Klosterschule umgewandelt, im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde es 1692 zerstört und zum Teil abgebrochen. Von der Klosteranlage haben sich zahlreiche Wirtschaftsgebäude, die Ruinen des herzoglichen Jagdschlosses, die sehenswerte Marienkapelle und ein Fassadenturm der einst größten Klosterkirche Südwestdeutschlands erhalten. Aber auch die romanische Aureliuskirche und das Klostermuseum lohnen den Besuch!

 

Dorothee Brenner
Kloster Hirsau
Michael Imhof Verlag, Petersberg 2020
64 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen und zwei Übersichtsplänen
12,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-7319-0249-2               
5,00 €


Titel des Kunstführers „Rastatt Favorite Palace and Gardens“

Rastatt Favorite Palace and Gardens

Rastatt Favorite Palace is the oldest German “porcelain palace” and practically the only one that has been preserved in a nearly unchanged condition. The palace, which was richly furnished with fashionable furniture, lacquers, lapidary art, and precious textiles in the first decades of the 18th century, displays the extraordinary artistic sense of its builder, the widowed Margravine Sibylla Augusta von Baden-Baden. The significant ceramics and glass collections of the margravine and her son can be admired when touring Rastatt Favorite Palace to this today. The highlights of the collections include early Meissen porcelain and Strasbourg glazed earthenware in the shape of vegetables and animals. The former Baroque palace garden is now an idyllic landscape garden. The margravine’s retreat, the mystical hermitage, is also well worth a visit.

 

Sigrid Gensichen, Ulrike Grimm, Manuel Bechtold, Sandra Eberle.
Rastatt Favorite Palace and Gardens.
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2020
96 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen
12,5 x 23,5 cm, kartoniert
ISBN 978-3-7319-0918-7
7,00 €


Titel des Kunstführers „Château et jardin de la Favorite de Rastatt“

Château et jardin de la Favorite de Rastatt

Le château de la Favorite de rastatt est le plus ancien « château de Porcelaine » allemand et le seul à avoir été conservé pratiquement dans son état d’origine. Fastueusement orné de meubles, de laques, d’incrustations de pierres et de textiles précieux durant les premières décennies du XvIIIe siècle, l’édifice témoigne du goût artistique exceptionnel de sa maîtresse d’ouvrage, la margrave veuve Sibylla Augusta von Baden-Baden. Aujourd’hui encore, on peut s’émerveiller devant les importantes collections de céramique et de verre de la margrave et de son fils. Les premières porcelaines de Meissen et les faïences de Strasbourg en forme de légumes et d’animaux comptent parmi les plus belles pièces exposées à la Favorite. Le jardin du château, autrefois aménagé dans le style baroque, est aujourd’hui un parc paysager bucolique. L’ermitage mystique, qui servait de lieu de retraite à la margrave, vaut également le détour.

 

Sigrid Gensichen, Ulrike Grimm, Manuel Bechtold, Sandra Eberle.
Château et jardin de la Favorite de Rastatt.
Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2020
96 Seiten mit zahlreichen, farbigen Abbildungen
12,5 x 23,5 cm, kartoniert
ISBN 978-3-7319-0918-7
7,00 €