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Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Motiv der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Illustration: Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, JUNG:Kommunikation GmbH
Rezept im Mai

Spargelflammkuchen

Was einst den Fürsten vorbehalten war, kann nun jeder genießen: Schloss Schwetzingen ist nicht nur für seine barocke Schönheit, sondern auch für seine bis ins 17. Jahrhundert zurückreichende Spargeltradition bekannt. Das leckere Gemüse wird bis heute im Schlossgarten angebaut.

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Lutz Hecker

Die Spargelmetropole.

Ein fürstliches Gemüse

Spargel galt in der Barockzeit als „weißes Gold“ und wurde im 17. Jahrhundert vom Pfälzer Kurfürsten Karl Ludwig aus Versailles nach Schwetzingen importiert. Lange Zeit war der fachsprachlich genannte Asparagus nur den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Später gelangen der Schlossgärtnerei einzigartige Züchtungen wie der „Schwetzinger Meisterschuss“ oder der „Lucullus“, die nicht nur die Schwetzinger Spargeltradition bestätigten, sondern der Stadt sogar die Bezeichnung „Spargelmetropole“ einbrachten.

Zutaten für vier Personen

Für den Hefeteig

  • 250 g Weizenmehl
  • 15 g frische Hefe
  • 2 EL kaltgepresstes Olivenöl
  • Prise Salz nach Geschmack

Für den Belag

  • 600 g grüner Spargel
  • 160 g Schinken
  • 4 EL kaltgepresstes Olivenöl
  • 2 EL fein geschnittene Petersilie
  • 150 g Crème fraîche
  • 50 g geriebener Parmesan
  • Prise Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

Das Mehl für den Hefeteig in eine Schüssel geben, die Hefe hinein bröckeln und mit 125 ml lauwarmem Wasser gut vermischen. Den Teig an einem warmen Ort abgedeckt gut 20 Minuten ziehen lassen. Anschließend Salz und Öl hinzugeben und kräftig durchkneten, bis der Teig glatt ist. Daraus eine Kugel formen und diese dann für weitere 45 Minuten ziehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt.
Für den Belag zunächst den Spargel schälen und anschließend in Salzwasser 6-8 Minuten bissfest kochen. Nach dem Kochen sollte man den Spargel gut abtropfen lassen. Olivenöl mit der Petersilie verrühren und mit Salz und Pfeffer verfeinern. Nun den Teig noch einmal kurz durchkneten und anschließend in 4 Portionen aufteilen. Die Portionen jeweils zu einem länglichen und dünnen Fladen ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Fladen abgedeckt für 10 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen vorheizen (200°C Ober-/Unterhitze, 180°C Umluft). Salz und Pfeffer zur Crème fraîche geben und die glatt gerührte Masse gleichmäßig auf die Fladen verteilen. Die Spargelstangen drauflegen und den Parmesan draufstreuen. Die Flammkuchen ca. 15 Minuten knusprig backen, danach aus dem Ofen nehmen und mit dem Petersilienöl beträufeln. Anschließend den Schinken drauflegen und den Spargelflammkuchen warm servieren.

Varianten

Experimentierfreudige können auch weißen Spargel ausprobieren. Wer gerne vegetarisch isst, kann außerdem den Schinken weglassen und eine andere passende Zutat verwenden.

Spargelflammkuchen; Foto: Sebastian Göbel / PIXELIO

Guten Appetit!

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