Kommen. Staunen. Geniessen.

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Motiv der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Illustration: Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, JUNG:Kommunikation GmbH
Rezept im November

Hildabrötchen

In der aufwallenden Vorweihnachtsstimmung wird oft nach kleinen Gerichten gesucht, die die wohlige Wärme der gemütlichen Stube unterstreichen, ohne schon zu viel von der besinnlichen Adventszeit vorwegzunehmen. Bereits Großherzogin Hilda wusste daher ihre Hildabrötchen zu schätzen – diese dürfen traditionell das ganze Jahr über gebacken werden!

Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe;  Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Beim Besuch der Grabkapelle empfiehlt sich eine Sonderführung.

Die Großherzogin und das badische Nationalgericht

Die auch als „Linzer Plätzchen“ oder „Spitzbuben“ bekannten Hildabrötchen haben eine lange Tradition. Sie stammen ursprünglich aus dem süddeutschen Raum und sind nach der Großherzogin Hilda von Nassau benannt, der letzten Großherzogin von Baden. Angeblich hat die beim Volk beliebte Großherzogin Hildabrötchen gerne gegessen und oft selbst gebacken. An der Seite ihres Mannes, des Großherzogs Friedrich II., wurde sie in der großherzoglichen Grabkapelle in Karlsruhe bestattet. Dort kann ihr kunstvoller Sarg besichtigt werden.

ZUTATEN FÜR EIN BLECH HILDABRÖTCHEN

  • 300 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 150 g kalte Butter
  • 100 g Himbeergelee zum Bestreichen
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Ei und Butterflocken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und eingepackt oder gut abgedeckt etwa eine Stunde kalt stellen. Den Backofen auf 150 – 180°C vorheizen. Den Teig etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Bei jeweils einem von zwei gleichen Formen in der Mitte ein kleines Loch ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und etwa 15 Minuten goldgelb backen. Nach dem Abkühlen das Gelee erwärmen, die ganzen Plätzchen damit bestreichen und jeweils ein gelochtes Plätzchen aufsetzen. Zuletzt mit Puderzucker bestäuben.

Varianten

Statt Himbeergelee kann man auch Aprikosenmarmelade oder Johannisbeergelee und statt Puderzucker kann man Zuckerguss verwenden.

Hildabrötchen;  Foto: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, Carolyn Kolossa

Guten Appetit!

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