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Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Motiv der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Illustration: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Jung Kommunikation GmbH
Gartentipp im Juni

Rosen fachgemäß

pflegen

Man schätzt sie in allen Farben und kennt ihren unverwechselbaren Duft: Rosen fehlen in keinem Garten. Wer sich lange an ihnen erfreuen möchte, muss viel für ihre Pflege tun. Wie das geht, darüber berichtet die Schlossgärtnerin Sandra Martin aus dem Weikersheimer Rosengarten.

Der Rosengarten von Schloss Weikersheim; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Niels Schubert

Der Rosengarten von Schloss Weikersheim inspiriert.

Eine Pflanze mit Geschichte

Bereits seit dem Altertum gilt die Rose als Symbol für Liebe, Freude und Jugend. Kein Wunder: Rosen bereichern jeden Garten mit ihrer bunten Vielfalt und ihrem betörenden Duft. Schon vor Jahrtausenden waren die prächtigen Gewächse in Persien und in Fernost bekannt. In Europa wurden ihre Hagebutten zunächst im Mittelalter nur in Klostergärten als Heilpflanze gezüchtet. Erst im Barock erlebten Rosen ihren Siegeszug als Zierpflanze. Der Rosengarten von Schloss Weikersheim wurde sogar erst 1863 angelegt.

Rosenblüte in strahlendem Rosarot; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Niels Schubert

Rosen gibt es in vielen Farben.

Verschiedene Rosensorten für jeden Geschmack

Ein Vorteil von Rosenpflanzen ist ihre enorme Vielfalt. So kann man je nach Garten, Platz und Geschmack die passenden Rosensorten auswählen. Kletterrosen eignen sich beispielsweise hervorragend für Torbögen oder andere Gerüste, an denen sie sich hochranken und ihre Blütenpracht entfalten können. Wildrosen hingegen zählen zu den Klassikern und erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber Vorsicht: Ihre volle Schönheit zeigen sie nur einmal im Frühjahr. Bei der riesigen Auswahl ist für jeden Gartenfreund etwas dabei.

Im Rosengarten von Schloss Weikersheim; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Ortsverwaltung Weikersheim

Rosen setzen will gelernt sein.

Schon beim Pflanzen alles richtig machen

Bereits beim Aussetzen der Rosen kann man vieles falsch machen: So können beispielsweise getopfte Rosen jederzeit gepflanzt werden, bei als Wurzeln gekauften Rosen  geht das jedoch nur im Frühjahr und Herbst. Da Rosen beim Züchter auch okuliert, also veredelt werden, müssen die Okulationsaugen besonders tief eingegraben werden, um sie vor Frost zu schützen. Für einen guten Start in ihr neues Gartenleben sollten die Setzlinge direkt nach dem Pflanzen und danach mit ausreichend Wasser versorgt werden.

Im Rosengarten von Schloss Weikersheim; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Ortsverwaltung Weikersheim

Rosen brauchen viel Pflege.

Auf die richtige Pflege kommt es an

Mit einem alljährlichen Rückschnitt ist es bei der Rosenpflege nicht getan, denn für einen gut gedeihenden Rosengarten muss so einiges berücksichtigt werden. Besonders wichtig ist, dass Rosen erst im Folgejahr ihrer Pflanzung gedüngt werden. Auch beim Rückschnitt ist einiges zu beachten: Kranke, abgestorbene oder quer wachsende Triebe müssen unbedingt gründlich entfernt werden. Damit die Rosen den Winter gut überstehen, sollte – je nach Art – für den passenden Winterschutz gesorgt sein.

TIPP

Ein Extratipp von Sandra Martin
Sommerblüte lange erhalten

Jedes Jahr bringen Rosen über den Sommer Unmengen an wundervollen und wohlduftenden Blüten hervor. Damit das auch so bleibt, sollte Verblühtes regelmäßig entfernt werden.

Der Rosengarten von Schloss Weikersheim; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Niels Schubert

Ein Spaziergang durch den Rosengarten inspiriert nicht nur Botaniker.

TIPP

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