Montag, 27. Oktober 2014

Hochburg bei Emmendingen | Allgemeines HERBSTAUSFLUG

Um die letzten milden Sonnenstunden bei einem Herbstausflug auszukosten, ist die Hochburg bei Emmendingen das richtige Ziel. Das Klima im Breisgau ist besonders mild und sorgt bis in den November hinein für goldene Tage – dafür ist die Region berühmt. Herrlich ist dann der Rundumblick von der dreistufigen Anlage, die zu den größten Burgruinen am Oberrhein zählt. Das Panorama reicht vom Südschwarzwald weit in die Rheinebene.

Milde Herbsttage verschönern die Besichtigung der Hochburg

Um die letzten milden Sonnenstunden bei einem Herbstausflug auszukosten, ist die Hochburg bei Emmendingen das richtige Ziel. Das Klima im Breisgau ist besonders mild und sorgt bis in den November hinein für goldene Tage – dafür ist die Region berühmt. Herrlich ist dann der Rundumblick von der dreistufigen Anlage, die zu den größten Burgruinen am Oberrhein zählt. Das Panorama reicht vom Südschwarzwald weit in die Rheinebene.

FÜNFHUNDERT JAHRE BAUGESCHICHTE
Die Geschichte der Hochburg bei Emmendingen begann Ende um 1100 mit einer damals grade mal 30 mal 30 Meter umfassenden Burg, die der Adelige Dietrich von Hachberg errichten ließ. Die Baugeschichte endet mit dem Ausbau der Festung zu einem enormen Renaissance-Schloss durch Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach in den Jahren 1599 bis 1614. Die sukzessiven Veränderungen der Anlage über gut ein halbes Jahrtausend hinweg können Besucher der auf drei Terrassenstufen erbauten Festung gut nachvollziehen. Schaut man von oben auf das Gelände, sind die drei ovalen Befestigungsringe der Hochburg gut zu erkennen. Sie erzählen vom Fortschritt der Waffentechnik ebenso wie vom Fortschritt des Festungsbaus.

VORBILDLICH BEFESTIGT
Genügten im Mittelalter hohe Mauern, zwei Bergfriede und ein tiefer Burggraben, um die Burg gegen Angriffe zu verteidigen, musste im 16. Jahrhundert das „Hohe Werk“ mit sechs Meter dicken Mauern vorgelagert werden. Später kam ein weiterer Ring mit sieben Bastionen hinzu. So wuchs die Anlage von innen nach außen und von der Höhe in tiefere Lagen. Der mittelalterliche Teil der Festung befand sich im Oval der Oberburg, während der spätere Untere Burghof ursprünglich den Graben darstellte. 1688 zerstörten die Truppen des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. die majestätische Anlage. Die Mauern ragen bis heute stolz in den Himmel: Die Hochburg ist eine der eindrucksvollsten Burgen unter den 60 Monumenten der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

AUSBLICK GENIESSEN – GESCHICHTE ERFAHREN
Dank der herausgehobenen Lage der Hochburg bei Emmendingen, die in früherer Zeit vor allem einen strategischen Vorteil brachte, haben heutige Besucher eine herrliche Aussicht auf den Schwarzwald, auf Rebenhänge und das fruchtbare Oberrheintal. Doch damit allein sollten sich erlebnisfreudige Gäste und Ritterfreunde aller Altersklassen nicht zufrieden geben. Die dicken Mauern, tiefen Gräben, die Wirtschaftsgebäude, Kerker und Burgverließe stecken schließlich voller Geschichte und Geschichten. Nach vorheriger Anmeldung führen Mitglieder des Vereins zur Erhaltung der Ruine Hochburg durch die Anlage und das dazugehörende Museum.

SERVICE
ÖFFNUNGSZEITEN
Die Burg ist tagsüber frei zugänglich.
Die Innenburg ist täglich von 7.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.
Das Museum ist vom 1. November bis 31. März geschlossen.

KONTAKT
Verein zur Erhaltung der Ruine Hochburg e.V.
Landvogtei 10
79312 Emmendingen
Telefon +49(0)76 41.194 33
info@hochburg.de

Download und Bilder

Beeindruckende Ruine

Bildnachweis

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Axel Brinkmann

Technische Daten

JPG, 2600x1729 Pxl, 0.81 MB

Die Hochburg im Herbst

Bildnachweis

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Axel Brinkmann

Technische Daten

JPG, 2600x1729 Pxl, 0.60 MB