Freitag, 5. Juni 2015

Schloss und Schlossgarten Weikersheim | Sonstige Veranstaltungen PFLANZENPRÄSENTATIONEN

Der Garten von Schloss Weikersheim ist ein blühendes Paradies – und er birgt so manches Geheimnis. Im Alchemie- und Hexengarten werden derzeit Pflanzen und Symbole vorgestellt, die mit Alchemie, Aberglauben und Zauberei verknüpft sind. Im Kastellangarten dürfen sich die Besucherinnen und Besucher noch bis Ende September über eine Präsentation historischer Fuchsiensorten freuen.

Zauberei, Alchemie und Pflanzen mit Geschichte

Der Garten von Schloss Weikersheim ist ein blühendes Paradies – und er birgt so manches Geheimnis. Im Alchemie- und Hexengarten werden derzeit Pflanzen und Symbole vorgestellt, die mit Alchemie, Aberglauben und Zauberei verknüpft sind. Im Kastellangarten dürfen sich die Besucherinnen und Besucher noch bis Ende September über eine Präsentation historischer Fuchsiensorten freuen.

EIN GARTEN VOLLER ZAUBERKRAFT
Jeden Sommer präsentiert der Alchemie- und Hexengarten von Schloss Weikersheim Pflanzen und Symbole, die mit Alchemie, Aberglauben und Hexerei verbunden sind. Einigen der dort präsentierten historischen Gewächse wird in Legenden sogar Zauberkraft zugeschrieben. Der Garten ist ein Zeugnis der alchemistischen Aktivitäten des Grafen Wolfgang II. von Hohenlohe. Vor 400 Jahren ließ er sich einen eigenen Laborbau errichten. Das Gebäude direkt beim Schloss steht heute nicht mehr; als Erinnerung daran gibt es den sogenannten Alchemie- und Hexengarten. Er nimmt genau die Fläche ein, auf der das Laboratorium um 1600 stand. Die Sonderausstellung über geheimnisvolle Pflanzen und Symbole kann bis zum 31. Oktober täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden.

FUCHSIEN – FARBENSPIEL IN ROSA, ROT, WEISS UND LILA
Der Schlossgarten Weikersheim stellt im Wechsel der Jahreszeiten alte Gartenpflanzen vor. Noch bis Ende September können im Kastellangarten verschiedene Sorten historischer Fuchsien bestaunt werden, die sich in Farbe, Blüten- und Wuchsform unterscheiden. Ihre Vielfalt verdanken die Fuchsien einer über 200 Jahre andauernden Züchtertradition. Fuchsien lassen sich leicht untereinander kreuzen, was schnell zu Zuchterfolgen führt.

HISTORISCHE SORTEN AUS MITTEL- UND SÜDAMERIKA
Fuchsien stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Erstmals wurden sie 1703 von dem Franzosen Charles Plumier beschrieben. Ab dem 18. Jahrhundert waren die Nachtschattengewächse vor allem in England begehrt. Von hier aus verbreitete sich die Tradition der Fuchsienzüchtung rasch über ganz Europa. Aus den 120 meist aus den Bergwäldern Mittel- und Südamerikas stammenden Arten wurden bis heute mehr als 12.000 Sorten als Kübel- und Balkonpflanzen gezüchtet. Die Weikersheimer Fuchsienschau blickt auf die Anfänge zurück und zeigt historische Sorten aus der Zeit von 1830 bis 1910. Die Schau ist bis 27. September täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr zu sehen.

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