Montag, 23. Januar 2017

Residenzschloss Rastatt | Allgemeines STEIGERUNG BEI DEN BESUCHERZAHLEN 2016

63 % Zuwachs melden die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg für Schloss Rastatt: Im Jahr 2016 kamen 118.775 Besucherinnen und Besucher zur Barockresidenz – eine enorme Veränderung im Vergleich mit den 72.881 Gästen im Vorjahr. Rastatt nimmt mit diesem Zuwachs einen Spitzenplatz unter den Monumenten der Staatlichen Schlösser und Gärten ein. Aber auch die Gesamtbilanz des größten kulturtouristischen Anbieters in Südwestdeutschland kann sich sehen lassen: 3.807.108 Menschen haben im vergangenen Jahr die Schlösser, Klöster, Gärten, Burgen und Ruinen des Landes aufgesucht – und damit um 0, 8 % mehr als im Jahr 2015.

Barockresidenz Rastatt geht mit Rekordergebnis ins neue Jahr

63 % Zuwachs melden die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg für Schloss Rastatt: Im Jahr 2016 kamen 118.775 Besucherinnen und Besucher zur Barockresidenz – eine enorme Veränderung im Vergleich mit den 72.881 Gästen im Vorjahr. Rastatt nimmt mit diesem Zuwachs einen Spitzenplatz unter den Monumenten der Staatlichen Schlösser und Gärten ein. Aber auch die Gesamtbilanz des größten kulturtouristischen Anbieters in Südwestdeutschland kann sich sehen lassen: 3.807.108 Menschen haben im vergangenen Jahr die Schlösser, Klöster, Gärten, Burgen und Ruinen des Landes aufgesucht – und damit um 0, 8 % mehr als im Jahr 2015.

DER EHRENHOF ALS DIE GROSSE BÜHNE DER REGION
„Mehr als eindrucksvoll“ nennt Geschäftsführer Michael Hörrmann das Rastatter Ergebnis. Die hohen Zahlen ergeben sich durch die vielfältigen Großveranstaltungen, mit denen die Barockresidenz im Jahr 2016 punktete: Im Juni zogen die großen Open Airs viele Tausend Menschen an. Berühmte Namen füllten den barocken Ehrenhof: Jethro Tull, Dieter Thomas Kuhn, Sarah Connor und Elton John gastierten in Rastatt. „Die Barockresidenz hat mit diesen hochkarätigen Künstlern nun vollends ihren Ruf als herausragender Veranstaltungsort weit über die Region hinaus gefestigt“, erläutert Michael Hörrmann. Das brillante Ergebnis in der Barockresidenz hat allerdings durchaus seine Tradition: Bereits im Jahr 2011 lagen die Zahlen mit 94.036 nur knapp unter der 100.000er-Grenze.

SCHLOSSWEIHNACHT RUNDET ANGEBOT AB
Erstmals öffnete sich der Ehrenhof für einen Weihnachtsmarkt. Der Schlosshof mit seinen barocken Fassaden bot die außergewöhnliche Kulisse für die „Schlossweihnacht“, einen stimmungsvollen Markt mit hochwertigem Angebot. „Mit einem hochwertigen Weihnachtsmarkt unser jahreszeitliches Angebot abzurunden – daran haben wir schon seit Längerem gearbeitet“, erklärt Magda Ritter, die Leiterin der Schlossverwaltung. Der neue Markt, mit dem innerstädtischen Weihnachtsmarkt der Barockstadt eng verbunden, legte aus dem Stand einen erfolgreichen Start hin – so sehr, dass seine Fortsetzung im Advent 2017 bei allen Beteiligten auf der Agenda steht.

FÜHRUNGEN UND SONDERFÜHRUNGEN IM SCHLOSS
Aber auch das „klassische“ Angebot in den Schlossräumen mit Führungen und Sonderführungen zog sein Publikum an: Leicht gestiegen sind auch die Zahlen der Teilnehmer bei den Schlossführungen. Insgesamt erlebten 26.000 Gäste das Schloss im Rahmen von Führungen und Sonderführungen. Noch nie gab es in Schloss Rastatt so viele Veranstaltungen wie im Jahr 2016: Magda Ritter weist insbesondere auf die vielen Trauungen im Schloss hin. Und das internationale Tourismusgeschäft boomt: Zunehmend kommen Gruppen über den Rhein-Kreuzfahrt-Tourismus ins Schloss. Mehrere Tausend Gäste brachte allein ein australischer Reiseveranstalter, bei dem die Barockresidenz zum Rahmenprogramm der Schiffstouren gehört. Die Veranstaltungen zum Themenjahr „Welt der Gärten“, das die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg 2016 ausgerufen hatten, lockten das Publikum: Ein Höhepunkt des Gartenjahres war im Mai die spektakuläre Installation der Künstlerin Natalija Ribovic im Ahnensaal. Der Dialog zwischen barockem Raum und spiegelndem Riesenhasen war ein eindrucksvolles Erlebnis.

SCHLOSS FAVORITE MIT SENSIBLER PROGRAMMATIK
Das Schloss Favorite weist einen leichten Rückgang auf: 22.161 Besucher waren es 2016, 6,2 % weniger als 2015, als 23.620 Menschen im Lustschloss gezählt werden. „Die Favorite mit ihrer besonderen Situation ist ein Kleinod, das aus konservatorischen Gründen nur eine begrenzte Besucherfrequenz verträgt“, erläutert Geschäftsführer Michael Hörrmann. Die Schlossverwaltung trage dieser besonderen Situation mit einem fein abgestimmten Programm Rechnung. Veranstaltungen wie das „Picknick in Weiß“ ziehen ihr Publikum an – und strapazieren dennoch die fragile Balance nicht.

ZUFRIEDENHEIT DER STAATLICHEN SCHLÖSSER UND GÄRTEN
Insgesamt zeigen sich die Staatlichen Schlösser und Gärten zufrieden mit der Entwicklung der baden-württembergischen Monumente. Schloss Heidelberg ist dabei – wie auch in den zurückliegenden Jahren – der Spitzenreiter: 1.100.423 Gäste suchten das romantische Ruinenerlebnis im Neckartal. Schwetzingen steht mit Schloss und Schlossgarten traditionell auf Platz 2. Im September wurde das Schloss nach zweijähriger Sanierung wieder eröffnet. Das brachte der kurfürstlichen Sommerresidenz eine Steigerung um 3,2 % auf 726.381 Gäste. Einen absoluten Rekord erreichte Schloss Ludwigsburg: Mit 329.371 Besuchern steigerte es sein Ergebnis um 19,7 % gegenüber 2015 – und liegt damit auch weit über der bisherigen Spitzenzahl aus dem Jubiläumsjahr 2004, als rund 314.000 Gäste ins Schloss kamen. Kloster und Schloss Salem präsentieren sich mit einem stolzen Wachstum um 9 % und insgesamt 126.178 Gästen.

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