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SWR Schwetzinger FestspieleDie Liebe – ein seltsames Spiel

Symbol für Veranstaltungskategorie "Konzert & Theater"
Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

Konzert & Theater

Termin: Freitag, 22.05.2026, 19:30

Lieder über die Liebe, präsentiert von Sängerin Lea Desandre und dem Ensemble Jupiter mit Thomas Dunford

Liebe ist: Zuwendung, innigste Verbundenheit, erotisches Begehren. Sie ist das größte aller Gefühle. Logisch also, dass die emotionalste aller Künste, die Musik, die Liebe zu ihrem ureigenen Betätigungsfeld erkoren hat. Unzählige Klangwerke erzählen von Sehnsucht, Verlangen, Ekstase, Zärtlichkeit, Verlust und Eifersucht, und so hätten die Mezzosopranistin Lea Desandre und der Lautenist Thomas Dunford, die noch dazu ein liebeserfahrenes Ehepaar sind, mit amouröser Musik allein mehrere Festspieljahrgänge bestreiten können. Dieser Abend, dem das Ensemble Jupiter zusätzlich Farbe verleiht, ist ein Konzentrat. Er bewegt sich, inspiriert von der Vorliebe der Barockzeit für Extreme und Kontraste, von Monteverdis Solo-Madrigal eines verzweifelten Liebenden und seiner Klage der von Theseus verlassenen Ariadne bis hin zu Frescobaldis Gesang eines Verschmähten, dem kaum mehr etwas Halt gibt – außer der Basslinie der Passacaglia. Für ein versöhnliches Ende sorgt am Ende Tarquinio Merula mit einem Loblied der Treue: „Verrückt“, heißt es bei ihm, „ist, wer glaubt, dass ich für süße Liebesschmeichelei oder für stolze Drohungen meine Schritte wende von meiner schönen Angebeteten“.

 

Programm

Claudio Monteverdi
„Sì dolce è’l tormento“ SV 332

Girolamo Frescobaldi
„Se l’aura spira tutta vezzosa“

Giovanni Girolamo Kapsberger
Toccata Nr. 6

Joan Ambrosio Dalza
„Calata ala Spagnola“

Claudio Monteverdi
„Lamento d’Arianna“ SV 22

Georg Fiedrich Händel
„Lascia la spina cogli la rosa“ aus dem Oratorium „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ HWV 46a

Andrea Falconieri
Folias

Claudio Monteverdi
„Se i languidi miei sguardi. Lettera amorosa“. Madrigal SV 141

Girolamo Frescobaldi
„Così mi disprezzate“
Toccata prima

Giovanni Girolamo Kapsberger
„Figlio dormi“

Georg Friedrich Händel
„Ombra mai fu“ (Largo) aus: „Serse“. Dramma per musica in 3 Akten HWV 40

Giovanni Girolamo Kapsberger
Toccata Nr. 1

Tarquinio Merula
Intonazione cromatica del terzo tono
„Folle è ben chi si crede“
Ciaconna
„Quel sguardo sdegnosetto“

 

Mitwirkende

JUPITER
Lea Desandre Mezzosopran
Louise Ayrton Violine
Augusta McKay Lodge Violine
Jasper Snow Viola
Cyril Poulet Violoncello
Ismael Campanero Kontrabass
Violaine Cochard Cembalo, Orgel
Thomas Dunford Laute, Leitung

Service

Adresse

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen
Schlosstheater
Schloss Mittelbau
68723 Schwetzingen