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Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Themenjahr 2020

Motiv der Staatlichen Schlösser und Gärten; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Alex Stiebritz

Von Schöpfung und Wandel

Der Vergänglichkeit bewusst

Altes Schloss Hohenbaden, Ruine; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Günther Bayerl

Ruinen und Romantik

Im Krieg wurden Burgen und Festungen zerstört, um Macht zu gewinnen. Seit dem 18. Jahrhundert galten Ruinen als romantisches Motiv in Kunst und Literatur. Manches Mal war eine künstliche Ruine sogar ein interessanter Akzent in der Gartengestaltung.

Schloss Heidelberg in einem Gemälde von Hubert Sattler, um 1900; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Ein Ort der Sehnsucht

Das nahezu vergessene Schloss Heidelberg wurde um 1800 von Künstlern der Romantik wiederentdeckt.


Schloss und Schlossgarten Weikersheim, Garten; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Niels Schubert

Vergängliches im Garten

Von Blüten und Blättern, kahler Erde und dürren Ästen: Wechselnde Impressionen durch die Jahreszeiten gehören zu einem Schlossgarten und zeigen, wie die Zeit vergeht. Doch auch Gartenarchitekturen weisen auf die Vergänglichkeit hin.

Schloss und Schlossgarten Schwetzingen, Garten, Merkurtempel; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Günther Bayerl

Eine Ruine im Schlossgarten

Im 18. Jahrhundert waren künstliche Ruinen wie der Merkurtempel weit verbreitet. Sie galten als ein Symbol für die Vergänglichkeit.

Schloss und Schlossgarten Weikersheim, Tulpen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Sonja Wünsch

Im Wechsel der Jahreszeiten

Je nach Jahreszeit sind die Rabatten anders bepflanzt: Das Ambiente im Garten ist so der Vergänglichkeit unterworfen.


Grabkapelle auf dem Württemberg, Stammschloss - Lithographie um 1840; Foto: Landesmedienzentrum für Baden-Württemberg, Dieter Jäger

Untergegangene Welten

Ein fürstlicher Garten, der einem Wunderwerk gleicht oder ein Turm, der Signalwirkung hat – manches ist nicht von Dauer. Doch in Gemälden, Plänen und Fotografien erfährt man erstaunlich viel über nicht mehr vorhandene Kunstwerke.

Gemälde des Hortus Palatinus von Schloss Heidelberg, unbekannter Meister um 1600; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Andrea Rachele

Ein italienischer Garten als Meisterwerk

Im 17. Jahrhundert war Schloss Heidelberg berühmt für seinen außergewöhnlichen Schlossgarten: den Hortus Palatinus.

Klosteranlage Salem mit Turm, Andreas Brugger, um 1765; Foto: Wikimedia Commons, Urheber unbekannt

Signalwirkung garantiert

Ein imposanter Glockenturm zierte ab 1757 das Münster von Kloster Salem. 50 Jahre später war er bereits verschwunden.