Skip to main
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Themenjahr 2020
Motiv der Staatlichen Schlösser und Gärten

Von sprechenden SteinenIn alle Ewigkeit

Kloster und Schloss Bebenhausen, Kreuzgang

Repräsentatives Gedenken

Ganz gleich, ob ein einzelnes Grabmal, eine Familiengrablege oder eine eigens erbaute Grabkapelle: Den Grabstätten aus allen Jahrhunderten liegt der Wunsch zu Grunde, der Toten angemessen oder prachtvoll zu gedenken.

Gruft der Großherzoglichen Grabkapelle Karlsruhe

Im Untergeschoss der Kapelle

Insgesamt 18 Personen fanden in der Gruft der Großherzoglichen Grabkapelle Karlsruhe ihre letzte Ruhestätte.

Deckengemälde in der Schlosskapelle Mannheim

Repräsentatives Gotteshaus und Grablege

Die Grablege von Kurfürst Carl Philipp und seiner Frau Violanta von Thurn und Taxis befindet sich im Barockschloss Mannheim.

Sarkophag der Königin Katharina und König Wilhelms I. in der Gruft der Grabkapelle auf dem Württemberg

Stimmungsvolle Grabstätte

Im Untergeschoss der Grabkapelle auf dem Württemberg stehen die beiden Sarkophage des württembergischen Königspaares.

Schloss und Schlossgarten Weikersheim, Tumba Graf Wolfgangs II.

Grablege in der Stadtkirche

Wolfgang II. von Hohenlohe, einer der bedeutendsten Herrscher der Grafschaft, plante bereits zu Lebzeiten seine Grablege.

Residenzschloss Mergentheim, Rekonstruktion des Althäuser Hockergrabes, 2014

Ausgegraben in Althausen

Vier Steinzeitmenschen wurden vor über 4.500 Jahren gemeinsam im Taubertal bestattet.

Kloster Lorch, Tumba

Eindrückliche Grabmäler

Die Klosterkirche diente als Grablege: für die Staufer und andere Adelsfamilien ebenso wie für die Lorcher Äbte.

Skizze vom geplanten Grabmal für den Türkenlouis auf einer Wand im Erdgeschoss von Schloss Rastatt, 18. Jahrhundert

Eine Wand als Skizzenblatt

Ein riesiger Entwurf für das Grabmal Markgraf Ludwig Wilhelms – nicht auf Papier, sondern auf eine Wand gezeichnet!


Kloster Maulbronn, Netzgewölbe an der Decke der Klosterkirche

Vom Glauben an die Ewigkeit

Mönche und Nonnen verehrten ganz unterschiedliche Heilige in ihren Klosterkirchen – Heilige sind an Altären, einzelnen Statuen, in Wand- und Deckengemälden zu sehen. Auch eine gläubige Fürstin wie die badische Markgräfin schuf sich ihren eigenen Andachtsort.

Ein Rückzugsort für die Markgräfin

Die Eremitage, französisch für „Einsiedelei“, mit der Magdalenenkapelle liegt abseits der Hauptachse im Schlossgarten.

Von Gläubigen als Märtyrer verehrt

In Heiligkreuztal befinden sich noch heute die Gebeine von vier Katakombenheiligen, die um 1680 ins Kloster kamen.

Die Glaubensbotschaft barock inszeniert

Ein Heiliges Grab wie in der Klosterkirche Schöntal diente katholischen Gläubigen zum Nachempfinden der Passionsgeschichte.

Residenzschloss Rastatt, Heilige Leiber

Für immer unsterblich

Prunkvoll in Szene gesetzt und mit wertvollen Reliquien ausgestattet: In der Schlosskirche ruhen die Gebeine zweier Heiliger.


Neues Schloss Meersburg, Wappen am Schlossgiebel

Inszenierte Erinnerungen

Für weltliche und kirchliche Herrscher war das Festhalten an der eigenen Geschichte durch Wappen, Porträts oder Gedenktafeln von großer Bedeutung: Eine weit zurückreichende Geschichte diente der Legitimierung ihres Herrschaftsanspruchs.

Kloster und Schloss Salem, Blick Richtung Altarraum des Münsters

Mit Hinweisen auf die Vergänglichkeit

Im Münster erinnern zwei eindrückliche Monumente an alle Äbte und die bedeutenden Stifter von Kloster Salem.

Schloss und Schlossgarten Weikersheim, Archivraum, Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Von Stammbäumen und Wappen

Erinnerung spielte für die meisten Menschen, insbesondere aber für den Adel, eine wichtige Rolle.

Residenzschloss Ludwigsburg, Ahnengalerie

Fünfhundert Jahre Geschichte

Hier sind über 25 großformatige Porträts von württembergischen Herrscherinnen und Herrschern in Szene gesetzt.

Kloster Lorch, Mittelschiff der Klosterkirche

Ein Ort der Erinnerung

Das mittelalterliche Adelsgeschlecht der Staufer prägte den deutschen Südwesten. Bis heute sind sie in Lorch nicht vergessen.


Residenzschloss Rastatt, Blick in den Ahnensaal

Architektur als Machtanspruch

Eine mittelalterliche Burg oder eine barocke Stadt, ein prunkvoller Saal oder ein festliches Lustschloss: Hinter den konkreten Projekten stand für die Bauherren der Gedanke, sich zu verewigen und ihre Macht zu demonstrieren.

Kaisersaal im Kloster und Schloss Salem

Majestätisch und prunkvoll

Der majestätische Kaisersaal ist das Prunkstück der Prälatur und demonstriert die Machtansprüche des Klosters.

Residenzschloss Rastatt, Ludwig Wilhelm

Vom Reissbrett in die Realität

Zahlreiche barocke Fürsten waren Stadtgründer: Sie zeigten damit ihre Macht und ihren Sinn für Schönheit.

Residenzschloss Rastatt, Schlosskirche

Standesgemässe Bauten

Kunstvoll und repräsentativ: Sibylla Augusta von Baden-Baden bezeugte mit Schlosskirche und Lustschloss den Status ihrer Familie.

Repräsentatives Machtzentrum

Das Alte Schloss Hohenbaden war der Herrschaftssitz der Markgrafen von Baden – Macht und Pracht vereinten sich in der repräsentativen Burg.