Wir berichten über unsPressemeldungen

Hier finden Sie alle Pressemeldungen zu Veranstaltungen und sonstigen Neuigkeiten der Staatlichen Schlössern und Gärten aus dem vergangenen Jahr.


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Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

Mittwoch, 20. Januar 2021 | Allgemeines

22. Januar 1898: Im Schwetzinger Schloss wird ein jüdischer Betsaal eingerichtet

Am 22. Januar 1898, vor genau 123 Jahren, bezog die Jüdische Gemeinde in Schwetzingen einen Raum im nördlichen Zirkelbau der ehemaligen kurfürstlichen Sommerresidenz, den sie als Betsaal nutzte. Zunächst war der Umzug als Provisorium gedacht, um die Zeit bis zum Bau einer Synagoge zu überbrücken. Letztendlich konnte die Jüdische Gemeinde Räume im Schloss mit einer kurzen Unterbrechung im Ersten Weltkrieg bis 1933 nutzen. Dann nahmen die Nationalsozialisten den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern alle Rechte, die sie seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts zugesprochen bekommen hatten. 2021 wird mit einem großen Jubiläumsprogramm deutschlandweit an „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erinnert. Der Betsaal der Jüdischen Gemeinde im Schloss Schwetzingen ist ein Teil dieser Geschichte.

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Barockschloss Mannheim

Mittwoch, 20. Januar 2021 | Allgemeines

Originaler Stuck kehrt in die Beletage des Barockschlosses zurück

Zur Zeit ist Schloss Mannheim wegen der Corona-Pandemie geschlossen – doch die Arbeiten der Staatlichen Schlösser und Gärten an der Präsentation der Geschichte der kurpfälzischen Residenz gehen unter Einhaltung der strengen Auflagen weiter. Gestern wurde der im Rahmen der virtuellen Rekonstruktion des Prachtschlafzimmers von Kurfürst Carl Philipp im Keller gefundene originale Stuck im Schlossmuseum angebracht. Der einzigartige Deckenschmuck aus dem zerstörten Raum hat nun wieder seinen Platz in der Beletage gefunden

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Grabkapelle auf dem Württemberg

Montag, 18. Januar 2021 | Allgemeines

Große Gefühle, ewige Liebe: zwei Wunschtrauorte auf dem Württemberg

Am 24. Januar 1816, vor genau 205 Jahren, gaben sich Katharina Pawlowna, Tochter des Zaren, und der württembergische Kronprinz Wilhelm das Ja-Wort. Für beide war es die zweite Ehe – und die große Liebe. Nur drei Jahre nach der Hochzeit starb Katharina überraschend. Der trauernde König ließ für sie die Grabkapelle auf dem Württemberg errichten – an einem der Lieblingsplätze der jungen Königin. Als „Monument ewiger Liebe“ gilt das Mausoleum vielen als romantischster Ort Stuttgarts ‒ und ist damit zu einem der begehrtesten „Wunschtrauorte“ der Stadt geworden. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg öffnen schon seit Jahren den eleganten Kapellenraum des Monuments für freie Trauungen. Seit Mai 2020 gibt es einen weiteren Wunschtrauort auf dem Gelände der Grabkapelle: Im Priesterhaus können sich Brautpaare standesamtlich trauen lassen. Die Termine für Trauungen und Informationsveranstaltungen sind stark nachgefragt – die Staatlichen Schlösser und Gärten empfehlen eine rechtzeitige Planung und Reservierung des Wunschtermins.

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Residenzschloss Ludwigsburg

Sonntag, 17. Januar 2021 | Allgemeines

Zeitvertreib der Königin: Charlotte Mathilde von Württemberg stickt und malt

Die Musiker spielen grade nicht und das Theater steht noch eine Weile still. Der nächste Verwandtenbesuch ist erst in einigen Wochen zu erwarten und eine unterhaltsame Reise – nächsten Sommer vielleicht? Was tun mit der ganzen Zeit? Adelige Damen waren in früheren Jahrhunderten auf stille Zeiten gut vorbereitet: Schon die kleinen Mädchen lernten als Teil der höfischen Erziehung anspruchsvolle Handarbeiten. Königin Charlotte Auguste Mathilde von Württemberg begeisterte sich für Sticken und Porzellanmalerei  und übte beides auf hohem künstlerischem Niveau aus. Am Ende ihres Lebens wohnte sie zurückgezogen als königliche Witwe in Schloss Ludwigsburg. Ihre Werke – heute zum großen Teil im Residenzschloss erhalten – lassen Rückschlüsse auf die außerordentliche Qualität ihres künstlerischen Unterrichts zu.

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Schloss und Schlossgarten Weikersheim

Sonntag, 17. Januar 2021 | Allgemeines

„Aktion Herzkissen“: Nähen für den guten Zweck - von Zuhause aus

Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg unterstützen auch in diesem Jahr die Aktion „Herzkissen“ – in einer coronakonformen Variante: Freiwillige Helferinnen und natürlich auch Helfer erhalten gepackte Nähsets, mit denen sie die herzförmigen Kissen zuhause nähen können. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Herzkissenaktion in der ‚to go‘- Variante umsetzen können“, erklärt Monika Menth, Leiterin der Schlossverwaltung Weikersheim. „Der Krebs macht ja nicht vor Corona halt.“ Für Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, sind die selbstgenähten Kissen eine große Hilfe: Sie bringen Trost und Zuversicht, und dienen gleichzeitig als therapeutisches Hilfsmittel  sie haben eine schmerzlindernde Wirkung. Wer gerne näht und etwas Gutes tun möchte, ist eingeladen, sich unter Tel. 079 34 / 99 29 50 für die Teilnahme an der Aktion anzumelden. Bis Ende Februar können die Nähsets nach vorheriger Terminvereinbarung an der Schlosskasse abgeholt werden. Sach- und Geldspenden sind willkommen.

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Schloss Bruchsal

Freitag, 15. Januar 2021 | Allgemeines

17. September 1828: Georg Maria Eckert, der Fotograf des Schlosses, wird geboren

Am 17. September 1828, heute vor 192 Jahren, wurde Georg Maria Eckert in Heidelberg geboren. Der ausgebildete Landschaftsmaler fertigte 1870 und 1871 über 150 Fotografien von Schloss Bruchsal an. Unter dem Titel „Das Schloss zu Bruchsal in Photographieen" veröffentlichte die Bassermann’sche Verlagsbuchhandlung die Aufnahmen.

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Schloss und Schlossgarten Weikersheim

Donnerstag, 14. Januar 2021 | Allgemeines

Ein funkelnder Spiegel: Lieblingsstücke des Schlossteams und ihre Geschichten

Voller Geschichten und Schätze ist Schloss Weikersheim – und das seit Jahrhunderten. Wie alle Monumente im Land ist die einstige Grafenresidenz derzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossen und nur das Weikersheimer Team der Staatlichen Schlösser und Gärten BadenWürttemberg ist jeden Tag im Schloss unterwegs. Wenn man fragt, stellt man fest: Alle haben ihre Lieblingsstücke. Schlossführerin Sabine Mittnacht etwa ist fasziniert von den barocken Spiegeln im Schloss – vor allem von einem besonders prachtvollen Stück, das im Audienzzimmer des Grafen Carl Ludwig von Hohenlohe-Weikersheim hängt.

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Residenzschloss Ludwigsburg

Mittwoch, 13. Januar 2021 | Allgemeines

18. Januar 1806: Napoleon besucht Ludwigsburg zum zweiten Mal

Am 18. Januar 1806, heute vor 215 Jahren, besuchte Napoleon Bonaparte den württembergischen König Friedrich I. in dessen Ludwigsburger Residenzschloss. Es war bereits sein zweiter Besuch in Württemberg und man bereitete dem französischen Kaiser und seiner Gemahlin Joséphine einen festlichen Empfang. Durch Napoleons europäische Machtpolitik war Friedrich Anfang desselben Jahres zum König Württembergs aufgestiegen. Entsprechend dankbar und loyal zeigte sich der neue südwestdeutsche Monarch.

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