Le grand débat und die partizpative Demokratie Demokratie von unten Leben in Frankreich und Deutschland

Symbol für Lesungen und Vorträge
Sammlung Domnick
Lesung & Vortrag
Referent: Mit Staatsrätin Gisela Erler, Prof. Dr. Frank Baasner und Dr. Vincent Goulet.
Termin: Freitag, 05.04.2019, 17:00

Nicht erst seit den Protesten der Gelb-Westen (gilets jaunes) steht die Reform der Demokratischen Struktur in Frankreich auf der Agenda. Präsident Macron hat im Dezember 2018 zum „grand débat“ aufgerufen, um die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den politischen Prozess einzubeziehen. Die Aussichten für einen Erfolg dieses Konsultationsprozesses werden aber in Frage gestellt, unter anderem weil es im Zentralstaat Frankreich zu wenig Räume für ein „petit débat“ (an der Basis) gebe, so ein Aktivist der partizipativen Demokratie in Frankreich.

In Baden-Württemberg hingegen ist Staatsrätin Gisela Erler seit 2011 damit befasst, die Politik des „Gehört werdens“ (Winfried Kretschmann) in die Praxis umzusetzen.

Dr. Vincent Goulet, Forscher beim CNRS und bei „Sociétés Acteurs Gouvernement en Europe“ (SAGE) in Strasbourg und Lehrbeauftragter an der Albert-Ludwigs Universität in Freiburg wird mit Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg und Prof. Dr. Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg eine aktuelle Einschätzung des „grand débat“ in Frankreich und ihn mit der partizipativen Demokratie im Ländle vergleichen.

In diesem Jahr blicken die Staatliche Schlösser und Gärten nach Frankreich und bieten unter dem Titel „Ziemlich gut Freunde“ eine Vielzahl an Sonderveranstaltungen zu diesen wechselvollen Nachbarschaftsbeziehungen. In der Sammlung Domnick ist die französische Prägung und Freundschaft eine sehr tiefe. Greta und Ottomar Domnick haben schon 1948 zusammen mit Willi Baumeister den Kulturaustausch zwischen Frankreich und Deutschland organisiert. In privater Initiative haben sie anschließend eine Wanderausstallung mit französischen abstrakten Bildern in Deutschland gezeigt. Damit waren sie bundesweit Vorreiter in ihrem mutigen Engagement für den Frieden. Ein Leben lang sind sie zwischen Stuttgart und Paris hin und her gependelt.

Begrüßung
Albrecht Knoch, Wirtschafts- und Sozialpfarrer, Evangelische Akademie Bad Boll und Vera Romeu, Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Gesprächsleitung
Albrecht Knoch, Wirtschafts- und Sozialpfarrer
und
Vera Romeu, Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Referentinnen/Referenten
Prof. Dr. Frank Baasner, Direktor des Deutsch-Französischen Instituts, Ludwigsburg
Dr. Vincent Goulet, Forscher beim CNRS und bei „Sociétés Acteurs Gouvernement en Europe“ (SAGE) in Strasbourg und Lehrbeauftragter an der Albert-Ludwigs Freiburg
Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Stuttgart

Service

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Sammlung Domnick
Oberensinger Höhe 4
72622 Nürtingen

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Besucherinfo Sammlung Domnick
Telefon +49(0)70 22. 5 14 14
stiftung@domnick.de

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Kasse Sammlung Domnick

Treffpunkt

Kasse Sammlung Domnick

Dauer

1,5 Stunden

Teilnehmerzahl

maximal 10 Personen

Preis

Erwachsene 10,00 €
Ermäßigte 5,00 €
Familien 25,00 €

Gruppen

Zusätzliche Termine für Gruppen können telefonisch vereinbart werden.
Gruppen bis 20 Personen: pauschal 180,00 €, jede weitere Person 9,00 €
Gruppen ab 20 Personen: pro Person 9,00 €

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Für die Führungen gilt die Einhaltung der nachfolgenden Vorgaben:

  • Der Besuch der Führung ist nur nach einer verpflichtenden Voranmeldung unter der angegebenen Telefonnummer möglich.
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  • Nach der Corona-Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg sind wir verpflichtet, die Kontaktdaten wie Name und Vorname, Adresse, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie Datum des Besuchs, Uhrzeit (von – bis), Startzeitpunkt der Führung abzufragen. Die Erhebung soll einer möglichst schnellen Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten mit dem Virus dienen. Diese Daten werden 4 Wochen lang gespeichert.
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  • Die Teilnehmerzahl wird auf eine bestimme Maximalanzahl beschränkt.
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  • Eine ausführliche Einweisung der Teilnehmer*innen über den Ablauf der Führung erfolgt im Eingangsbereich durch das Führungspersonal.