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Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Freitag, 16. März 2018

Schloss Heidelberg | Allgemeines

START IN DIE SAISON

Schloss Heidelberg, mit weit über einer Million Gästen erneut das besucherstärkste historische Monument in Baden-Württemberg, startet in die Saison: Am 15. April findet das traditionelle „Frühlingserwachen“ statt. Außerdem eröffnen die Staatlichen Schlösser und Gärten im Mai ihr Themenjahr „Von Tisch und Tafel“ mit einem vielfältigen Führungsprogramm und Veranstaltungen wie einem Gourmetfestival und einem Picknick im Hortus Palatinus. Der „Literatursommer“ bietet besonders hochkarätige Veranstaltungen mit gleich vier Terminen im Schloss. Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten, gab gemeinsam mit Dr. Karin Ehlers, Bereichsleiterin Entwicklung, Sammlungen und Besucherangebote der Staatlichen Schlösser und Gärten, sowie mit Michael Bös, dem Leiter der Schlossverwaltung, einen Überblick über die Ereignisse der Saison.

„Von Tisch und Tafel“ als Jahresthema 2018 und hochkarätige Veranstaltungen

 

Schloss Heidelberg, mit weit über einer Million Gästen erneut das besucherstärkste historische Monument in Baden-Württemberg, startet in die Saison: Am 15. April findet das traditionelle „Frühlingserwachen“ statt. Außerdem eröffnen die Staatlichen Schlösser und Gärten im Mai ihr Themenjahr „Von Tisch und Tafel“ mit einem vielfältigen Führungsprogramm und Veranstaltungen wie einem Gourmetfestival und einem Picknick im Hortus Palatinus. Der „Literatursommer“ bietet besonders hochkarätige Veranstaltungen mit gleich vier Terminen im Schloss. Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten, gab gemeinsam mit Dr. Karin Ehlers, Bereichsleiterin Entwicklung, Sammlungen und Besucherangebote der Staatlichen Schlösser und Gärten, sowie mit Michael Bös, dem Leiter der Schlossverwaltung, einen Überblick über die Ereignisse der Saison.

 

FRÜHLINGSERWACHEN AM 15. APRIL
Mit dem „Frühlingserwachen“ starten die Staatlichen Schlösser und Gärten in Schloss Heidelberg traditionell in die Saison. Wie immer kann man einen Sonntagnachmittag lang neue Führungen ausprobieren: Entsprechend dem Jahresthema „Von Tisch und Tafel“ sind die Besucher an der Tafel von Kurfürst Ottheinrich zu Gast, erfahren etwas über die geliebten „teutschen Speisen“ der Liselotte von der Pfalz oder über leere Fässer, die es zu meiden gilt. Das Programm spielt beim „Frühlingserwachen“ in fast allen Bereichen des Schlosses. Im Königssaal etwa wird es höfische Tänze zum Mitmachen geben. Im Schlosshof tritt ein Gauklerduo auf. Mitreißenden Swing gibt’s im Königssaal. Traditionelle österliche Basteleien zum Mitmachen bieten die Kulturlotsen Bern im Kinderzelt an. Für den kulinarischen Rahmen sorgt die Schlossgastronomie um Martin Scharff mit einem besonderen Angebot zum Frühlingserwachen. Wie immer ist an diesem Tag, am Sonntag, 15. April, der Eintritt in den Schlosshof von 12 bis 17 Uhr frei. Als Extra gibt es die Fahrt mit der Bergbahn an diesem Nachmittag ebenfalls gratis.

 

VON TISCH UND TAFEL: ESSEN UND TRINKEN ALS JAHRESTHEMA
Im Jahr 2018 steht das „Essen und Trinken in Schlössern, Klöstern und Burgen“ im Mittelpunkt. Das Themenjahr „Von Tisch und Tafel“ will das lebendige Bild der Kulturgeschichte der Ernährung durch die Jahrhunderte vermitteln. „Schloss Heidelberg nimmt mit einer besonders hochkarätigen Veranstaltung am Themenjahr teil“, erklärt Michael Hörrmann. Beim „Gourmetfestival“ am 20. April versammeln sich sechs Sterne- und Spitzenköche sowie drei Staatsweingüter im Schloss und servieren ein fünfgängiges Menü. „Damit können wir unseren Besuchern einen exquisiten Auftakt zu unserem Themenjahr bieten“, freut sich Michael Hörrmann. Auch das Sommerfest am 10. Juni orientiert sich am Themenjahr: Ein „Romantisches Picknick“ im Hortus Palatinus mit Musik und buntem Kinderprogramm lädt zum Genuss im Schlossgarten ein. Bei der Lesung „Der König von Burgund“ mit dem Krimiautor Helmut Orpel und dem Musiker Martin Griffiths mit Wein und Brezeln geht es in den legendären Fasskeller des Schlosses (7. Juni und 11. Oktober).

 

SCHLOSS HEIDELBERG ALS ORT DER LITERATUR
Neu im Veranstaltungsprogramm von Schloss Heidelberg ist der „Literatursommer“. Heidelberg und Romantik gehören zusammen. Unter dem Titel „Im Zwielicht wandeln“ bewegen sich die Gäste bei den Vorstellungen des [Ak.T]-Theaters Heidelberg an drei Abenden im August und September durch Raum und Zeit: Das Leben der Romantiker um 1800 wird erwandert, durch den Garten zum Schloss mit Szenen, Poesie, Musik und Tanz. Die Dichterinnen im Umfeld Brentanos und von Arnims, zu Unrecht im Schatten der Männer, erzählen ihre Geschichte. Zur „blauen Stunde“ bietet die Inszenierung eine Verschmelzung von Wirklichkeit und Fantasie vor der eindrucksvollen Kulisse des Heidelberger Schlosses. Als „Höhepunkt des Literatursommers“ bezeichnete Dr. Karin Ehlers, verantwortlich für das Programm, das „Literarische romantische Quartett“. Der bekannte TV-Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard trifft im Ottheinrichsbau auf denkwürdige Figuren der Heidelberger Schlossgeschichte, zum Beispiel Liselotte von der Pfalz und den „Studentenprinz“: Der unterhaltsame Schlagabtausch über Epochen hinweg findet am 2. August im Kaisersaal statt.

 

NATURSCHUTZ IM SCHLOSS
Besondere Führungen greifen auch dieses Jahr wieder einen wichtigen Aspekt auf: Das Heidelberger Schloss ist ein schützenswertes Biotop, etwa als Winterquartier der seltenen Fledermäuse. Wenn sie Ende August schwärmen, werden Führungen in Zusammenarbeit mit den Naturschutzorganisationen angeboten. Zu den geschützten Tieren gehören auch die Amphibien, die in großer Zahl im Schlossgelände leben. Am 26. April und am 8. September bietet der NABU spezielle Erkundungsführungen zu Feuersalamander, Bergmolch, Grasfrosch und Erdkröte an. Die Exkursionen finden nachts statt – und sind für die ganze Familie geeignet. Die Bedürfnisse der geschützten Tiere und den Strom der vielen Besucherinnen und Besucher im Schloss reibungsfrei zu koordinieren, ist eine der Aufgaben der Schlossverwaltung. „Wir informieren unsere Gäste immer darüber, wenn wir zu bestimmten Zeiten besondere Maßnahmen ergreifen müssen – und das Verständnis ist immer groß“, sagt Michael Bös, der Leiter der Schlossverwaltung.