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Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Motiv der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Illustration: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, JUNG:Kommunikation GmbH
Was am 18. April geschah …

Geboren, um zu tanzen

Am 18. April 1729 wurde Gaetano Apolline Baldassarre Vestris in Florenz geboren. Er nahm einen kometenhaften Aufstieg in der Welt des Tanzes: Wien, Dresden, Paris. Sein Tanzstil verzückte das Publikum. Auch Ludwigsburg bildete eine Station auf seinem Lebensweg.

Gaetano Vestris, Porträt von Thomas Gainsborough 1781, Foto: Wikimedia Commons, Urheber unbekannt

Der Tänzer Gaetano Vestris im Porträt.

EIN MEISTER FÄLLT VOM HIMMEL

In der italienischen Kulturmetropole Florenz wurde im Frühjahr 1729 Gaetano Apolline Baldassare Vestris geboren. Schon früh zeigte sich sein Talent: Bereits in den 1740er-Jahren erhielt er die Position des Ersten Tänzers in Wien und Dresden. Sein Weg führte ihn nach Paris, wo er an der Académie Royale de la Danse Unterricht nahm. Bereits 1751 ersetzte Vestris seinen Lehrer Louis Dupré. Schnell avancierte er zum „dieu de la danse“ – zum Tanzgott. 1754 wurde er jedoch wegen einer Duellforderung aus der Pariser Compagnie entlassen.

Residenzschloss Ludwigsburg, Schlosstheater; Foto: Landesmedienzentrum, Sven Grenzemann

In diesem prächtigen Hoftheater gab sich der „Gott des Tanzes“ die Ehre.

DER TANZGOTT IN WÜRTTEMBERG

Nach seiner Entlassung fand Vestris sein Auskommen in Württemberg. Herzog Carl Eugen bot ihm horrende Summen für seine Auftritte am Hof. Ein Augenzeuge schilderte die Darbietungen des Weltklassetänzers: „Alle Leidenschaften … wurden mit so großem Nachdrucke der Wahrscheinlichkeit durch Gaetano Vestris geschildert und ausgedrückt, daß er sie alle in das Herz der Zuschauer hinüber leitete“. 1767 wurde Vestris endgültig aus den Diensten des Herzogs entlassen; bereits zuvor fand er aber wieder eine Anstellung in Paris.

Residenzschloss Ludwigsburg, Außenansicht; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Ralf Cohen

Im 18. Jahrhundert zog das Residenzschloss Kunst und Künstler an – das Hoftheater gehörte zu den vornehmsten Europas.

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