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Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Motiv der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Illustration: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, JUNG:Kommunikation GmbH
Was am 21. März geschah …

Die zweite Gründung

Vermutlich wurde am 21. März 1147 das Zisterzienserkloster im heutigen Maulbronn gegründet. Der erste Versuch einer Niederlassung an einem anderen Ort scheiterte, zu groß waren die Startschwierigkeiten – die Zisterziensermönche aus dem französischen Kloster Neuburg zogen daraufhin weiter nach Maulbronn.

Kloster Maulbronn, Grabmal Bischofs Gunther von Speyer in Maulbronn; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Armin Weischer

Der Bischof, der das Kloster nach Maulbronn brachte: Gunther von Speyer.

VON ECKENWEIHER NACH MAULBRONN

Der in Frankreich gegründete Orden der Zisterzienser breitete sich bald auch auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands aus. Auf Bitten des Adeligen Walter von Lomersheim kamen die aus dem elsässischen Kloster Neuburg stammenden Mönche in den deutschen Südwesten, genauer: nach Eckenweiher. Die Gründung in der Nähe Mühlackers scheiterte jedoch; zu ungünstig waren hier die Voraussetzungen. Bischof Gunther von Speyer beorderte daher bald darauf das Konvent nach Maulbronn. Dort fanden sie bessere Bedingungen.

Kloster Maulbronn, rechte Innenseite der Stiftungstafel, Öl auf Holz, um 1450; Foto: Staatliche Schlösse und Gärten Baden-Württemberg, Armin Weischer

„Lass dir dies Opfer mit Gnade anvertraut sein“ – die Stifter sprechen zu Maria.

EIN TODESTAG ALS GRÜNDUNGSDATUM

Wann genau erfolgte nun die Gründung des Klosters in Maulbronn? Der Bischof befahl die Klosterneugründung im Jahr 1147. Der genaue Monat, an dem die Mönche sich niederließen – geschweige denn der Tag –, lässt sich allerdings nicht mit Sicherheit bestimmen. Eine Vermutung drängt sich aber auf: Die Klostergründungen der Zisterzienser erfolgten häufig am 21. März, dem Todestag des heiligen Benedikt von Nursia. Noch heute ist eine unterhaltsame Legende über die Gründung des Klosters bekannt. In Mittelpunkt steht dabei ein Maulesel.

Kloster Maulbronn, Luftansicht Klausur; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Das Kloster Maulbronn – heute ein UNESCO-Weltkulturerbe – blickt auf eine lange Geschichte zurück.

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