Kommen. Staunen. Geniessen.

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Montag, 27. August 2018

Schloss Favorite Rastatt | Sonstige Veranstaltungen

ABEND FÜR GENIESSER IM SEPTEMBER

Barockes Gemüse mit Biss? Dass in der Rastatter Gegend Meerrettich angebaut wurde, soll mit dem Markgrafen Ludwig Wilhelm, dem „Türkenlouis“ zu tun haben. So erzählt man zumindest in der Gegend um Niederbühl, den Standort von Schloss Favorite. Mit erstaunlichen Geschichten, Anekdoten und geschmacksintensiven Kostproben geht es durch die Geschichte des tränentreibenden Gewächses. Für diesen letzten „Abend für Genießer“ in diesem Jahr ist eine Anmeldung unter (0)72 22.4 12 07 erforderlich.

Markgräflicher Meerrettich? Letzter „Abend für Genießer“ am 14.September

Barockes Gemüse mit Biss? Dass in der Rastatter Gegend Meerrettich angebaut wurde, soll mit dem Markgrafen Ludwig Wilhelm, dem „Türkenlouis“ zu tun haben. So erzählt man zumindest in der Gegend um Niederbühl, den Standort von Schloss Favorite. Mit erstaunlichen Geschichten, Anekdoten und geschmacksintensiven Kostproben geht es durch die Geschichte des tränentreibenden Gewächses. Für diesen letzten „Abend für Genießer“ in diesem Jahr ist eine Anmeldung unter (0)72 22.4 12 07 erforderlich.

GENUSS IM SEPTEMBER BEIM ABEND IM SCHLOSS
Genuss unter Tränen: Was hat der Meerrettich mit Schloss Favorite zu tun? Was haben das Meer und die scharfe Wurzel gemeinsam? Die Rübe mit dem hohen Anteil an Senfölen war schon den alten Griechen bekannt und beliebt wegen ihrer stimulierenden Eigenschaften. Die Priester widmeten die Wurzel in vergoldeter Ausführung als Symbol der Männlichkeit dem Gott Apoll, der in viele Liebesabenteuer verstrickt war. Die ursprüngliche Heimat des Kreuzblütlers liegt denn auch in Südosteuropa. Darauf weist im Übrigen auch der österreichische Name „Kren“ hin, der mit dem slawischen Wortstamm für „Weinen“ zu tun hat. Ist die Herkunft ein Beleg dafür, dass Markgraf Ludwig Wilhelm das scharfe Gemüse in seine Markgrafschaft mitbrachte? Immerhin hatte der „Türkenlouis“ auf dem Balkan bei den Kriegen gegen das Osmanische Reich militärische Karriere gemacht hatte Heute wird der Meerrettich vor allem in der Ortenau angebaut – und nicht mehr, wie einst, in der Umgebung von Schloss Favorite.

EIN BAROCKES GEMÜSE ODER UNKRAUT?
Bei diesem „Abend für Genießer“ geht es in einer kurzen Führung durch Sala Terrena und die prachtvolle barocke Schauküche der Markgräfin – und danach gibt’s in den Arkaden Geschichten und Anekdoten rund um den Meerrettich. Es geht um Ludwig Wilhelm und darum, ob er diese Pflanze nach Rastatt gebracht hat oder nicht, um die Verwendung der rustikalen Wurzel in der Hofküche der Sibylla Augusta, um den Meerrettichanbau durch den Hofgärtner, um „Krenweiberl“, „Meerrettichmonn“, flüssigen Meerrettich und ein Meerrettichlied. Und wie immer gibt es Meerrettich zum Probieren. Die „Genießerabende im Schloss“ passen zum Jahresthema der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg: 2018 dreht sich unter dem Motto „Von Tisch und Tafel“ alles um Essen und Trinken in früheren Zeiten in den Schlössern, Burgen und Klöstern des Landes. Für den Abend in Schloss Favorite am 14. September – Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn um 19 Uhr – ist eine Anmeldung erforderlich (Telefon 072 22.4 12 07).

SERVICE UND INFORMATION
„Meerrettich, Niederbühl und Ludwig Wilhelm von Baden“
Abend für Genießer in Schloss Favorite
Freitag, 14. September 2018, 19 bis 22 Uhr
Einlass ab 18.30 Uhr

KOSTEN
Teilnahme einschließlich Proben 25,00 € pro Person.

INFORMATIONEN UND ANMELDUNG
Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Schloss Favorite, 76437 Rastatt-Förch
Telefon +49(0)72 22.4 12 07
info@schloss-favorite-rastatt.de

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