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Barockes Idyll und Grablege Götz von Berlichingens
Kloster Schöntal
Außenansicht Kloster Schöntal

Repräsentation und NutzenDie Gärten

Die Gärten des Klosters Schöntal hatten verschiedene Funktionen: Der Konventgarten diente der Repräsentation und der Abteigarten der Selbstversorgung. Heute sind die Gärten der Klosteranlage in ihren Grundstrukturen teilweise wieder hergestellt.

Kloster Schöntal, Blick über den Klostergarten

Der Klostergarten war anspruchsvoll gestaltet.

Repräsentativer Garten im Zentrum

Der Konventgarten war bereits im 16. Jahrhundert mit anspruchsvollen Wasserspielen ausgestattet. Seine zentrale Lage unmittelbar hinter Kirche und Konvent machte ihn zu einem wichtigen Ort der Repräsentation. Reste barocker Brunnen, Treppenanlagen und eingefasste Beete zeugen noch heute von seiner großen Vergangenheit.

Nutzgarten für die Selbstversorgung

Der Abteigarten lag außerhalb des Klosters. Von einer Mauer umschlossen und dem Haupteingang axial zugeordnet, zeigt er heute noch den rechteckigen Grundriss. Hier wurden Nutzpflanzen zur Versorgung der Mönche angebaut, aber auch Kräuter und Heilpflanzen, die zur Herstellung von Arznei für die hauseigene Apotheke gebraucht wurden.

Kloster Schöntal, Außenansicht der Anlage

Im Garten wuchsen Kräuter zur Arzneiherstellung.

Medizin aus dem Klostergarten

Die Pflanzenheilkunde war eine bedeutende wissenschaftliche Disziplin im Kloster. Der mittelalterliche Klostergarten spielte dabei eine wichtige Rolle. Die Klöster nahmen mit ihren Gärten maßgeblichen Einfluss auf den Anbau von Pflanzen, deren Verbreitung in der Kulturlandschaft und der Verwendung in Ernährung und Medizin – auch außerhalb des Klosters.

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