Baroque gem and Götz von Berlichingen's burial place

Schöntal Monastery

Ausschnitt Abtszimmer im Kloster Schöntal; Foto: Foto Besserer
Die Machtzentrale der Abtei

Das Abtszimmer

Das prunkvolle Abtszimmer in der Neuen Abtei bot nicht nur Ruhe oder Platz zum Arbeiten. Das Zimmer galt als Residenz des Abtes, hier empfing er Gäste. Wegen der zahlreichen Gemälde wird der Raum auch Bildersaal genannt. Eine als Schrank getarnte Geheimtür überrascht jeden Besucher.

Abtszimmer im Kloster Schöntal; Foto: Foto Besserer

Das Abtszimmer war der Regierungssitz des Abtes.

Ein Raum zum Nachdenken und Handeln

Über den Ordenssaal und das Jagdzimmer gelangte man ins Abtszimmer. Dieses Zimmer war von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Säkularisation 1802 nicht nur Wohnraum des Abtes, sondern auch sein Regierungssitz. Hier klärte er kirchliche Fragen, besprach Rechtsfragen und fällte wichtige Entscheidungen für die Zukunft von Kloster Schöntal. Eine Tür, die durch einen Schrank getarnt war, ermöglichte dem Abt das Mithören von Gesprächen.

Abtszimmer im Kloster Schöntal; Foto: Foto Besserer

Motive aus der Bibel prägen den Bildersaal.

Christliche Bilderwelt

Barocke Elemente dominieren das Abtszimmer. Auffallend ist die Verzierung der Wände. Sie sind ringsum mit einer Leinwand bespannt, die sehr wirklichkeitsgetreu bemalt ist: Der Betrachter meint, die Wände seien mit einem grünen Damaststoff bezogen und an den Wänden hingen gerahmte Gemälde. Moses und der brennende Dornbusch, die Geburt Christi, das Schweißtuch der Veronika oder der barmherzige Samariter – zahlreiche Motive aus dem Alten und Neuen Testament prägen den Bildersaal.

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