Stammsitz der Staufer

Burgruine Hohenstaufen

Blick in den Dokumentationsraum für staufische Geschichte am Fuß des Hohenstauffen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Markus Schwerer
Fremd und spannend – die Welt des Mittelalters

Der

Dokumentationsraum

Der Dokumentationsraum für staufische Geschichte am Fuße des Hohenstaufen zeigt anschaulich die Geschichte der Burg und berichtet von Herkunft und Heimat der Staufer, vom Leben im Mittelalter auf dem Land und in der Stadt. Ein Besuch lohnt sich vor dem Aufstieg auf den Hohenstaufen.

Skulptur von Kaiser Friedrich II. im Dokumentationsraum für staufische Geschichte am Fuß des Hohenstauffen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Markus Schwerer

Kaiser Friedrich II. vor dem Brückentor in Capua.

Lebendiges Mittelalter

Neben der Barbarossakirche im Ort Hohenstaufen befindet sich der Dokumentationsraum für staufische Geschichte, der auf Initiative der Gesellschaft für staufische Geschichte und der Stadt Göppingen im Jahr 2009 neu gestaltet wurde. Die Ausstellung präsentiert anhand von Schriftstücken, Bildern, Plänen und Modellen den Hohenstaufen als Denkmal deutscher Geschichte. Hinzu kommen interessante Infos über das Leben der Staufer, über den Alltag im Mittelalter und über die Kreuzzüge.

Porträtbüste Kaiser Barbarossas im Dokumentationsraum für staufische Geschichte am Fuß des Hohenstauffen;  Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Markus Schwerer

Vergoldete Porträtbüste von Kaiser Barbarossa.

Moderne Präsentation

Fotos, Kurzfilme, Karten und Originalzeugnisse veranschaulichen unter anderem die Themen Ritter und Ministeriale, Barbarossa auf dem Kaiserthron und die Staufer in Italien. Zu sehen sind die berühmte Augustalis-Goldmünze und Silbermünzen der Stauferzeit. Zu den beeindruckenden Nachbildungen gehören eine vergoldete, bronzene Porträtbüste von Barbarossa und die Skulptur Kaiser Friedrichs II. vom Brückentor in Capua. Gezeigt werden auch Faksimiles von Urkunden, die auf dem Hohenstaufen ausgestellt worden sind.

Luftansicht des Hohenstaufen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Rolf Schwarz

Herrliche Aussichten.

Ausblick auf die Kaiserberge

Das Interesse an der staufischen Vergangenheit zeigt sich in der steigenden Zahl von Besuchern, die den Hohenstaufen und seinen Dokumentationsraum besuchen. Demnächst wird ein Infosystem zum Berg und zur Burgruine entstehen, das die Besucher auf ihrem Weg rund um den Hohenstaufen begleitet. Vom Ausstellungsraum ist der Gipfel des Berges mit der Ruine der staufischen Stammburg in 15 Minuten zu erreichen. Von hier aus bietet sich ein wunderbarer Panoramablick über das Stauferland und die Kaiserberge.

Blick in den Dokumentationsraum für staufische Geschichte am Fuß des Hohenstauffen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Markus Schwerer

Im Dokumentationsraum für staufische Geschichte.

Erinnerung an den berühmtesten Staufer

Neben dem Dokumentationsraum steht die Barbarossakirche, im 15. Jahrhundert errichtet und dem heiligen Jakobus geweiht. Mitte des 19. Jahrhunderts benannte man die Kirche in Barbarossakirche um. Über der Eingangstür verkündet eine im Jahr 1723 angebrachte Inschrift: „Hic transibat Caesar“, übersetzt: „Hier schritt der Kaiser hindurch“. Sie sollte daran erinnern, dass sich Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahr 1181 auf dem Hohenstaufen aufhielt. Heute wird die Kirche für katholische Gottesdienste genutzt.

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