Kommen. Staunen. Geniessen.

Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Wasserscherz im Schaugarten; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Lisa Gagel
Amüsieren wie in der Renaissance

Wasserscherz

Sind Sie auch schon nass geworden? Betätigen Sie den Wasserscherz (Wasserdruckknopf) und drei Spritzdüsen werden aktiviert!

Schlossgarten Heidelberg, Luftaufnahme; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Luftaufnahme vom Schlossgarten Heidelberg.

Wasserspiele in Heidelberg

Seit der Renaissance waren in herrschaftlichen Gärten sogenannte Wasserscherze beliebt, bei denen nur der Gastgeber trocken blieb. Gäste mussten in Gartenanlagen damit rechnen, von einer versteckten Wasserdüse angespritzt zu werden. Ein prominentes Beispiel für diesen übermütigen, spielerischen Umgang mit Wasser ist der Heidelberger Schlossgarten, in dem Salomon de Caus Entwürfe für Wasserspiele und andere Automaten fertigte, die leider nicht vollständig ausgeführt wurden.

Wasser im Überfluss

Bereits in der Bibel werden die drei Flüsse genannt, die das Paradies, den Garten Eden, speisen. In der Gartenkunst spielen Wasserbecken, Brunnen, Fontänen und künstliche Seen in allen Epochen eine Rolle. Der verschwenderische Umgang mit Wasser für Springbrunnen und Ähnliches zeigt den Reichtum des Gartenbesitzers und verweist auf die Rolle des Herrschers, der sein Volk versorgt wie das Wasser die Natur. Auch die BUGA ist reich an Wasser – vergessen Sie nicht einen Blick auf den Wilhelmskanal zu werfen, in dem Wasser aus dem Neckar fließt.