Werbemotiv zum Themenjahr 2017 der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Rezept im Juni

Spaghetti mit Mönchsbart

Der Mönchsbart ist ein typisches Frühlingsgemüse und hat von März bis Ende Juni Saison. Die langen, fleischigen Stiele schmecken erdig, ein bisschen nach Meer und sind im Biss knackig. Mit Spaghetti kommt Mönchsbart voll zur Geltung.

Luftaufnahme von Schloss Salem; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Achim Mende

Das Klima am Bodensee ist ideal für den Anbau von Mönchsbart.

Aus dem Mittelmeerraum

In Italien gelten die zarten Stiele seit jeher als saisonale Delikatesse. Auf den ersten Blick erinnern die Stängel an Schnittlauch, unterscheiden sich aber von diesem durch Verästelungen. Der italienische Name lautet Barba dei frati. Woher der Name dieses eigenwilligen Gemüses stammt, ist umstritten. Ob die Salemer Mönche das Gewächs schon kannten, ist ungewiss. Mild genug, um einen Platz im mönchischen Kräutergarten zu finden, wäre das Klima in der Bodenseeregion allemal.

Zutaten für vier Personen

  • 500 g Spaghetti
  • 1 Bund Mönchsbart
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl
  • Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Einen großen Topf mit Salzwasser füllen und zum Kochen bringen. Die Spaghetti ins kochende Wasser geben und al dente garen.
In der Zwischenzeit die Wurzeln vom Mönchsbart großzügig entfernen und das Gemüse waschen. Den Mönchsbart, die Zwiebel und den Knoblauch kleinschneiden. Alles zusammen ein paar Minuten in Öl dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die gekochten Spaghetti auf einen Teller geben, den Mönchsbart hinzufügen, mit geriebenem Parmesan bestreuen und servieren.

Spaghetti mit Mönchsbart; Foto: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg

Guten Appetit!

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