Werbemotiv zum Themenjahr der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Aktuell im Juni

VERANSTALTUNGSREIHE AUF DER COMBURG

Im Kloster Großcomburg findet vom 20. Juni bis zum 30. November eine Veranstaltungsreihe statt, die die Geschichte der Comburg während der Reformation und Gegenreformation beleuchtet. Bei insgesamt vier Vorträgen und einer Sonderführung erhalten die Besucher einen Einblick in die Comburg als „Leuchtturm der Gegenreformation“.

Luftaufnahme von Kloster Großcomburg; Bild: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Die Comburg war ein Bollwerk der Papstkirche.

VIELSEITIGE VERANSTALTUNGEN

Die Veranstaltungsreihe wird mit dem Vortrag „Gläubige und Unkatholische“ eröffnet, der die Abgrenzung der katholischen Comburg von der benachbarten Stadt Schwäbisch Hall veranschaulicht. Diese trat bereits 1538 zum evangelischen Glauben über. Neben drei weiteren Vorträgen gibt es eine Sonderführung durch die beeindruckende Stiftskirche. Bei dem Rundgang werden Fragen zur Ausstattung der Kirche beantwortet – etwa warum dem heiligen Nepomuk ein eigener Altar gestiftet wurde oder wieso Petrus den Gläubigen seine Himmelsschlüssel entgegenhält.

Blick von Kloster Comburg in die Landschaft; Bild: pixabay_gemeinfrei

Blicke in die Vergangenheit.

FACHKUNDIGER REFERENT

Geleitet wird die Veranstaltungsreihe von Bernhard Biedermann, der seit 1987 als Reiseleiter für Gruppen tätig ist und hierfür bereits Kulturregionen wie Schottland, Flandern, die Provence und Thüringen besucht hat. Seit knapp zehn Jahren ist Biedermann in Schwäbisch Hall ansässig. In der Stadt und auf der Comburg bietet er regelmäßig Führungen an und hält historische Vorträge. Zudem hat er mehrfach in Jahrbüchern des Historischen Vereins für Württembergisch Franken publiziert.

Die Klosterkirche von Innen; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Die Stiftskirche der Comburg, ein Instrument der Gegenreformation.

DIE COMBURG ALS BOLLWERK DER PAPSTKIRCHE

Die Comburg gehörte zum Bistum Würzburg, das deutliche gegenreformatorische Positionen besetzte. 1583 wurde der katholische Humanist Erasmus Neustetter Probst auf der Comburg und erneuerte den mittelalterlichen Klosterkomplex. Mit seinen Mauerringen und stolzen Türmen verkörperte die Comburg nun das Bild der siegenden Papstkirche und wurde zum Höhepunkt einer gegenreformatorisch geprägten Landschaft vor den Toren der evangelischen Reichsstadt Schwäbisch Hall.


Weitere Informationen

GLÄUBIGE UND UNKATHOLISCHE
Vortragsreihe zum Themenjahr „Über Kreuz“

VERANSTALTUNGSORT
Kloster Großcomburg
Kaisersaal

TERMINE
„Gläubige und Unkatholische“
Dienstag, 20. Juni 2017, 19.30 – 20.30 Uhr

„Eine verhängnisvolle Affäre“
Dienstag, 4. Juli 2017, 19.30 – 20.30 Uhr

„Ein Fest für die Sinne“
Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19.30 – 20.30 Uhr

„Die Comburg – Ein Leuchtturm der Gegenreformation“
Donnerstag, 30. November 2017, 19.30 – 20.30 Uhr

REFERENT
Bernhard Biedermann

PREIS
kostenlos


DIE COMBURG – EIN LEUCHTTURM DER GEGENREFORMATION
Sonderführung

VERANSTALTUNGSORT
Kloster Großcomburg
Stiftskirche

TERMINE
Sonntag, 13. August 2017, 14.00 und 16.00 Uhr
Sonntag, 8. Oktober 2017, 14.00 und 16.00 Uhr (Erlebnistag im Kloster)

DAUER
Eine Sonderführung dauert in der Regel 60 Minuten

PREIS
Erwachsene 8,00 €
Ermäßigte 4,00 €
Familien 20,00 €

HINWEIS
Die Sonderführung zum Themenjahr 2017 ist für Gruppen individuell buchbar.

INFORMATIONEN UND ANMELDUNG
Kloster Großcomburg
Comburg 5
74523 Schwäbisch Hall
Telefon +49 (0) 7 91. 93 81 85
Telefax +49 (0) 7 91 . 9 30 20-30
karin.brenner spamgeschützt @ spamgeschützt aka-co.kv.bwl.de  
bildungshaus spamgeschützt @ spamgeschützt kloster-schoental.de

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Über Kreuz

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