Wehrhafte Residenz der Äbte und Pröpste

Schloss ob Ellwangen

AUSDRUCK TIEFER RELIGIOSITÄT

DER PALMESEL

Damals wie heute gehörte die Zeit von Aschermittwoch bis Palmsonntag zu den eher ruhigen im religiösen Brauchtum. Lebhaft wird es in der Woche vor Ostern: Intensiv wird der Leidensgeschichte Jesu gedacht, an deren Beginn der feierliche Einzug von Jesus in Jerusalem steht.

Detailbild vom Palmesel; Foto: Schlossmuseum Ellwangen

Der Palmesel ist ebenfalls im Museum zu sehen.

AUS DER KIRCHLICHEN VERGANGENHEIT DER FÜRSTPROPSTEI

Ein Gottesdienst mit anschließender Prozession soll am Palmsonntag an dieses historische Ereignis erinnern. Hierfür hat der sogenannte Palmesel im volkstümlichen Brauchtum seinen szenischen Ausdruck gefunden. Die hölzerne, auf Rollen gelagerte Figur des auf einem Esel reitenden Christus aus dem Jahr 1485 ist ein besonders schönes Beispiel für solch einen sakralen Gegenstand, der zu Zeiten der Fürstpropstei in Ellwangen an diesem Tag durch die Straßen und Gassen der Stadt gezogen wurde.

TIPP

Der hölzerne Palmesel ist Teil der sakralen Sammlung im Schlossmuseum Ellwangen und kann dort besichtigt werden.

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