Barockes Idyll und Grablege Götz von Berlichingens

Kloster Schöntal

Ein architektonisches Bekenntnis zu den Orden

Der Ordenssaal

Der barocke Ordenssaal in der Neuen Abtei demonstriert die Bedeutung des Ordenswesens. Der langgestreckte Raum mit den Darstellungen der Trachten verschiedenster Mönchs-, Frauen- und Ritterorden ist besonders beeindruckend.

Gemäldegalerie im Ordenssaal von Kloster Schöntal; Foto: Foto Besserer

Die 302 Bilder zeigen die Trachten aller Orden.

Gemäldegalerie mit mehreren hundert Bildern

Gedacht als Vorzimmer zum Abtszimmer in der Neuen Abtei, wurde der barocke Ordenssaal im Auftrag von Abt Angelus Münch realisiert. Architekt Christian Fluhr, der für den Neubau des Konventgebäudes verantwortlich war, entwarf zwischen 1737 und 1743 auch den Ordenssaal. Der vertäfelte Saal enthält 302 Bilder der Trachten aller männlichen und weiblichen Orden sowie der Ritterorden. Auch die drei Ordensgelübde Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit sind im Ordenssaal dargestellt.

Deckengemälde im Ordenssaal von Kloster Schöntal; Foto: Foto Besserer

Die Deckengemälde wurden um 1760 geschaffen.

Papst und Kaiser im Deckengemälde

Die Deckengemälde im Ordenssaal wurden um 1760 gestaltet. Zu sehen sind der Papst als geistliche Autorität und der Kaiser als weltliche. Der Papst ist umgeben von Kardinälen, der Kaiser von Kurfürsten. Beiden wird eine Urkunde gereicht. Die Darstellung erinnert an die Entstehung des Zisterzienserklosters Schöntal zu Zeiten von Kaiser Friedrich Barbarossa, der 1157 einen Schutzbrief ausstellte, und Papst Eugen III., der die Klostergründung bestätigte.

Auf den Gemälden sind viele Details zu entdecken.

TIPP

Die zahlreichen Gemälde im Ordenssaal der Neuen Abtei ließen einst keine Langeweile beim Warten auf den Einlass ins Abtszimmer aufkommen. Überzeugen Sie sich bei einer Führung von der Vielfältigkeit der Ordensdarstellungen.

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