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Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Tuesday, 20 March 2018

Grabkapelle auf dem Württemberg | Allgemeines

START IN DIE SAISON

Wenn an Ostern die Weinberge über dem Neckar grün werden und die milden Temperaturen die Spaziergänger ins Freie locken – dann öffnet die Grabkapelle auf dem Württemberg ihre Tore. Mit vielen neuen Ideen und bewährten Terminen ist das Programm gefüllt: vom Katharinen-Monat Mai über eine kulinarische Reise an den Sonntagen aus Anlass des Themenjahres 2018 „Von Tisch und Tafel“ bis hin zu attraktiven neuen Führungen zum 200. Jubiläum des Cannstatter Volksfestes. Ebenfalls neu im Angebot ist eine Jahreskarte – der Tipp der Staatlichen Schlösser und Gärten für alle, die noch ein Ostergeschenk suchen.

Die Grabkapelle öffnet ihre Tore: An Ostern beginnt das Programm

 

Wenn an Ostern die Weinberge über dem Neckar grün werden und die milden Temperaturen die Spaziergänger ins Freie locken – dann öffnet die Grabkapelle auf dem Württemberg ihre Tore. Mit vielen neuen Ideen und bewährten Terminen ist das Programm gefüllt: vom Katharinen-Monat Mai über eine kulinarische Reise an den Sonntagen aus Anlass des Themenjahres 2018 „Von Tisch und Tafel“ bis hin zu attraktiven neuen Führungen zum 200. Jubiläum des Cannstatter Volksfestes. Ebenfalls neu im Angebot ist eine Jahreskarte – der Tipp der Staatlichen Schlösser und Gärten für alle, die noch ein Ostergeschenk suchen.

 

EIN MONUMENT MIT VIEL REGIONALER SYMPATHIE
Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist eines der Monumente des Landes, die ganz besonders im Bewusstsein der Menschen in ihrer Umgebung verwurzelt ist. Das elegante klassizistische Bauwerk in den Weinbergen ist nicht nur eines der beliebtesten Ausflugsziele im Umkreis der Landeshauptstadt – es ist auch ein Herzstück der regionalen Identifikation. „Wir merken diese enge Beziehung immer wieder – und dem Monument und seiner Verankerung bei den Menschen tut diese Identifikation gut“, sagte Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg bei der Eröffnung der Saison am Mausoleum.

 

KINDERGARTEN ADOPTIERT KAPELLE
Eine der Folgen dieser Beziehung: Jede Woche macht ein lokaler Kindergarten, die „Kapellenzwerge“, einen Gang auf den Württemberg und sammelt den Müll, den die Besucherinnen und Besucher am Wochenende vergessen haben, erlebt etwas beim Besuch in der Grabkapelle, hört eine Geschichte – und lernt regionale Geschichte schon im Kindergartenalter kennen. „Wir brauchen diese lebendige Beziehung“, erklärt Michael Hörrmann, „nichts Schlimmeres für ein historisches Monument, als dass es von den Menschen nicht mehr als ihr Ort wahrgenommen wird.“ Und er fährt fort: „Für unsere Arbeit ist diese Aufmerksamkeit und Wahrnehmung durch unsere Besucherinnen und Besucher ein Maßstab“.

 

KATHARINENMONAT UND KULINARISCHE REISE AB MAI
Dafür setzen die Staatlichen Schlösser und Gärten viel Energie ein: Das Programm auf dem Württemberg ist jedes Jahr aufs Neue maßgeschneidert. Den Mai erklären die Staatlichen Schlösser und Gärten in diesem Jahr zum Katharinen-Monat. Im Mai hätte Königin Katharina, der das Mausoleum gewidmet ist, ihren 230. Geburtstag – und alle, die ihren Namen tragen, erhalten freien Eintritt. Ebenfalls im Mai beginnen die Staatlichen Schlösser und Gärten mit der Bewirtung am Priesterhaus: Immer sonntags wird es wechselnde Angebote geben. Den Start macht ein russischer Monat, dann geht es kulinarisch durch die Welt, um im Oktober mit dem beliebten regionalen „Herbstzauber“ zu enden. Die sonntäglichen Angebote gehören zum Themenjahr 2018 bei den Staatlichen Schlössern und Gärten: „Von Tisch und Tafel“ lautet das Motto des Jahres landesweit. Und danach greift dann die neue lange Herbstöffnung der Grabkapelle, die in diesem Jahr erstmals bis Ende November zugänglich bleiben wird.

 

NEUE FÜHRUNGEN AUF DER GRABKAPELLE
Vor 200 Jahren wurde das Cannstatter Volksfest gegründet. Die Beziehungen zwischen dem Mausoleum auf dem Württemberg und dem Wasen sind enger als es auf den ersten Blick scheint. König Wilhelm I. von Württemberg und seine engagierte Frau, Königin Katharina, waren es, die das Volksfest einrichteten: als landwirtschaftliche Leistungsschau und Fortbildungsveranstaltung für die Agrarwirtschaft. Das „Landwirtschaftliche Hauptfest“ wird heute noch alle fünf Jahre auf dem Wasen gefeiert. Und das Mausoleum auf dem Württemberg birgt bis heute die Sarkophage dieses Königspaares. Die Staatlichen Schlösser und Gärten haben daher das Jubiläum aufgegriffen und gleich zwei Führungen dazu ins Programm gesetzt. Am 31. Mai findet der erste „Besuch beim König der Wengerter“ statt – denn König Wilhelm ist der Monarch, der wohl am meisten für den Fortschritt des Weinbaus in Württemberg getan hat. Passend zur Wasensaison stehen im September und Oktober Führungstermine auf dem Plan: „Das größte Erntedankfest wird 200“ lautet der Titel dieses neuen Rundgangs zur Geschichte des Volksfests. Eine zweite Tradition greift die Führung „Das Letztes Abendmahl“ auf: Bis heute ist die Grabkapelle eine orthodoxer Kirchenraum, denn Zarentochter Katharina blieb auch als württembergische Königin ihrem Glauben treu. Die einzigartige Ausstattung der Kapelle, über 200 Jahre alt, hat sich erhalten. Der Starttermin dieser neuen Führung: Ostermontag, 2. April.

 

NEUE JAHRESKARTE. BESUCH MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Weitere Neuerungen auf der Grabkapelle: Erstmals gibt es eine Jahreskarte, mit der man unbegrenzt oft das perfekte Rund des klassizistischen Raumes betreten und die Gruft besuchen kann. Für 20 € (ermäßigt 10 €, Familienkarte 50€) ist dieses Ticket im Priesterhaus erhältlich. „Wir haben dabei an alle gedacht, die oft hier auf dem Württemberg spazieren gehen“, erklärt Birgit Strobel, als stellvertretende Leiterin der Schlossverwaltung Ludwigsburg für den Betrieb auf der Grabkapelle zuständig. „Ich empfehle es allen als das perfekte Ostergeschenk!“ Und auch in diesem Jahr appellieren die Staatlichen Schlösser und Gärten an alle Besucherinnen und Besucher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzufahren. Die Grabkapelle liegt mitten in den Weinbergen und es gibt keine Parkplätze in ihrer Umgebung. Mit der S-Bahn ist der Bahnhof Untertürkheim in dichtem Takt erreichbar; von dort fährt ein Bus der Linie 61 viermal in der Stunde bis nach Rotenberg. Der Fußweg bis zur Grabkapelle ist dann nicht mehr weit.

 

WEITERE INFORMATIONEN
Grabkapelle auf dem Württemberg
Württembergstraße 340
70327 Stuttgart
Telefon +49(0)7 11.33 71 49
info@grabkapelle-rotenberg.de

 

 

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